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Homerische Helden

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1. Einleitung

Unter den ‚homerischen Helden‘ versteht man in erster Linie die Figuren der Homer zugeschriebenen Epen Ilias und Odyssee (2. Hälfte 8. Jh. v. Chr., Autorschaft und Datierung sind umstritten). Die bekanntesten Beispiele sind die jeweiligen Protagonisten Achilleus (Ilias) und Odysseus (Odyssee). In zweiter Linie – die hier jedoch nicht ausführlich thematisiert wird – können als homerische Helden auch Helden in der Tradition und Rezeptionsgeschichte der homerischen Epen bezeichnet werden, sei es, dass z. B. Odysseus in einem späteren Werk selbst auftritt oder dass einer anderen Figur seine Züge verliehen werden. Als die frühesten Werke der europäischen Literatur und als kanonischer kultureller Bezugspunkt in der Antike (und mit Abstrichen bis heute) definierten die homerischen Epen maßgeblich europäische Vorstellungen von Heldentum. Die homerischen Helden werden nicht nur „Helden“ (ἥρωες) genannt, ihre Autorität als große Figuren des Mythos und der Vorzeit sowie ihre Einbettung in das später als Heldenlied und Heldenepos bezeichnete epische Genre machten sie durchweg zu Mustern von Heroisierungen und Heroismen.

2. Forschungsgeschichte

Die selbst für Spezialisten unüberschaubare Homerforschung enthält viel Zerstreutes zu den homerischen Helden. In den spezifisch dem Thema Heldentum gewidmeten Studien zeichnen sich jedoch einige Schwerpunkte ab. Eine grundsätzliche Diskussion wird seit Rohde 1894 über die Beziehung der homerischen Helden zum griechischen Heroenkult geführt.1 Bei Homer werden vornehmlich Krieger, aber auch andere Personen wie der Sänger Demodokos (Odyssee 8,483) oder der Diener Moulios (Odyssee u18,423), ein früherer Herold, ἥρως genannt. Der Begriff heißt so viel wie „Krieger“ oder „edler Mann“ – eine religiöse Bedeutung oder Hinweise auf Heroenkulte finden sich zumindest vordergründig nicht. Ausgehend von diesem Befund argumentieren Rohde und andere (jüngst z. B. Bremmer 2006), dass der ursprüngliche griechische Heroenbegriff der literarisch-homerische sei, während sich die Heroenkulte erst später ausgebildet hätten.2 Heute allgemeiner akzeptiert ist ein u. a. von Bravo 2009 oder Jones 2011 vertretenes Nebeneinander der beiden Stränge, die sich bald nach Homer auch verflechten konnten.3 Für Spuren einer Rezeption von Heroenkulten schon bei den homerischen Helden argumentiert u. a. Nagy 1999.4

Die Frage, was einen homerischen Helden ausmacht, wie also das homerische ‚Heldenkonzept‘ zu charakterisieren ist, durchzieht die ganze Homerforschung des 20. und 21. Jahrhunderts und hat jüngst bei Horn 2014 zum Versuch einer größeren Systematisierung geführt.5 Im Anschluss an bisherige Arbeiten charakterisiert er die homerischen Helden als Teil einer ganzen Heldengesellschaft bzw. eines Heldenzeitalters, dessen individuelle Mitglieder sich durch ihr Streben nach Ehre (τιμή) und (Nach-)Ruhm (κλέος) hervortun. Aus dieser gemeinsamen Grundstruktur lassen sich dann auf den ersten Blick unterschiedliche Helden wie der Kriegsheld Achilleus und der Verstandesheld Odysseus herleiten. Eine Reihe von Beiträgen beleuchtet die homerischen Helden als überhöhtes Spiegelbild des Publikums der homerischen Epen, das sich in den homerischen Helden seiner selbst vergewissern möchte. Als Identifikationsfiguren dienen die homerischen Helden hier je nach Kontext als positives oder negatives Exempel. So interpretiert Effe 1988 den Achilleus der Ilias nicht primär als Kriegerhelden, sondern als moralische Figur zwischen gekränkter individueller Ehre und gesellschaftlicher Verantwortung, woraus das Publikum dann für sein eigenes Denken und Handeln etwas lernen sollte.6 In eine ähnliche Kerbe schlagen z. B. Howie 1995 und Danek 2010.7 Letzterer liest die Ilias v. a. wegen der Fehlentscheidungen von Agamemnon als „Paradebeispiel für missglücktes Krisenmanagement“, das Konsequenzen für die eigene Person aber auch für die ganze Gemeinschaft hat.8 In einem allgemeineren Sinn dienen die homerischen Helden als Identifikationsfiguren, wenn ihre Menschlichkeit und ihr human interest betont wird. Trotz aller Überhöhung durchleben sie grundlegende menschliche Erfahrungen (Althoff 2010), die Rezipienten aller Zeiten berührten.9

Schein 1984 geht z. B. so weit, den in der Ilias dargestellten Krieg nur als Hintergrund für Homers Darstellung existenzieller menschlicher Tragödien, Beschränkungen und Nöte zu interpretieren. Das Epos werde so zu einer „comprehensive exploration and expression of the beauty, the rewards, and the price of human heroism“.10 Auf beide homerischen Epen ausgedehnt findet sich dieser Ansatz bei Clarke 2004: Während die Ilias Heldentum problematisiere, bewege sich die Odyssee jenseits des traditionellen heroischen Kriegerethos und zeige einen Helden, der sich seinen niedrigen Umständen anpasst und nur deshalb zum Erfolg kommt. So hätten beide Epen, jedes auf seine Weise, „a deeper and more universal level, on which the miseries and exaltations of heroic experience become a device for exploring the universal realities of man’s struggle for self-validation under the immortal and carefree gods“.11 Diese weit verbreitete humanistische Lesart der homerischen Helden wird von gelegentlichen poststrukturalistischen Dekonstruktionen in Frage gestellt, wie sie z. B. Buchan 2004 für die Odyssee vornimmt. Hier wird das stets unerfüllte Begehren (eine von der Psychoanalyse Lacans inspirierte Kategorie), der Zweifel und die Zerstörung betont, die von den homerischen Helden ausgehen.12 Das Phänomen der Selbstheroisierung der homerischen Helden im Medium ihrer Figurenrede fand seit den 1980er-Jahren verstärktes Interesse. Segal 1983 und Martin 1989 haben auf Ähnlichkeiten zwischen den homerischen Helden und ihrem Produzenten, dem epischen Dichter und Wortkünstler, aufmerksam gemacht. Segal argumentiert, dass Odysseus durch ständige Bezugnahme auf seine Taten in der Vergangenheit (u. a. durch seine langen autobiographischen Erzählungen am Hof der Phäaken in Odyssee 9–13) den für den epischen Helden typischen (Nach-)Ruhm (κλέος) gleichsam in der Rolle des epischen Sängers selbst erschafft.13 Martin sieht die homerischen Helden der Ilias als ‚Redner‘ in einer Gesellschaft, in der sich individuelle Exzellenz ganz wesentlich auch durch geschliffene und überzeugende Rede definierte.14 Die homerischen Helden, und allen voran Achilleus, begründen ihr Heldentum also auch dadurch, dass sie mit Worten kämpfen.

3. Phänomene und Darstellungsformen

Ein wesentlicher Unterschied der homerischen Helden zu vielen späteren Heldenkonzeptionen besteht darin, dass sie Teil einer ganzen Gesellschaft bzw. eines ganzen Zeitalters von Helden sind. Die Akteure der Ilias und der Odyssee sind fast ausnahmslos Helden, was sich sowohl in der Distribution des Wortes ἥρως (das unterschiedslos für ‚große‘ und ‚kleine‘ Krieger, Freund und Feind gebraucht wird) als auch in dem gemeinsamen Wertecodex von Ehre und Ruhm niederschlägt. In der patriarchalen, vom Kriegeradel geprägten Welt der homerischen Helden ist es allerdings selbstverständlich, dass damit edle Männer gemeint sind – Frauen kommen nur in Nebenrollen vor, werden nicht „Helden“ (ἥρωες) genannt und streben auch nicht in derselben Weise nach Ruhm und Ehre; dasselbe trifft mit wenigen Ausnahmen auf sozial niedrige Figuren zu – wenn, wie oben erwähnt, der Diener Moulios in der Odyssee doch einmal „Held“ genannt wird, so ist das vermutlich auf seine frühere Funktion als Herold im Krieg zurückzuführen. Individuelle Leistung zeigt sich zwar insofern, als verschiedene Figuren – allen voran Achilleus und Odysseus – das den homerischen Helden zugrundeliegende Heldenkonzept verschieden gut verwirklichen. Individuelles Heldentum in dem Sinn, dass ein einzelner Held einer Gesellschaft von Nicht-Helden gegenübersteht, ist den homerischen Helden in ihrer Welt aber fremd.

Anders sieht es aus, wenn man die homerischen Helden aus der Sicht des Erzählers und seines Publikums betrachtet. Der Erzähler der homerischen Epen macht wiederholt klar, dass er einer späteren, im Vergleich mit den homerischen Helden schwächeren Generation angehört (z. B. Ilias 12,383). Er schaut auf eine nicht näher definierte Vorzeit zurück, in der Heldentum im Gegensatz zur dekadenten Gegenwart normal war. Aus dieser Perspektive heben sich die homerischen Helden sehr wohl von einer unheroischen Gesellschaft ab und können entsprechend leichter als außerordentliche Figuren verstanden werden. Sie zeichnen sich durch eine Steigerung alles Menschenmöglichen z. B. an Kraft, Schönheit, Zorn, Klugheit, Vornehmheit und Redekunst aus. Gleichzeitig können die homerischen Helden die den Menschen grundsätzlich gegebenen Schranken aber nicht überwinden. Ihre Fähigkeiten sind gegenüber gewöhnlichen (späteren) Menschen zwar gesteigert, aber nicht übernatürlich – in diesem Zusammenhang spricht man gern vom homerischen „Realismus“. Vor allem aber sind sie sterblich. Viele homerische Helden können direkt oder indirekt einen göttlichen Stammbaum vorweisen. Gelegentlich greifen die Götter auch für oder gegen einen der Helden ins Geschehen ein. Dennoch besitzen die homerischen Helden selbst keinen göttlichen Status und haben mit existenziellen Problemen wie Tod, Verbitterung und Heimatsuche zu kämpfen.

Ehre (τιμή) und (Nach-)Ruhm (κλέος) sind die zentralen Werte der homerischen Helden, die sie grundsätzlich mit ihrer Gesellschaft teilen. Die individuelle Verwirklichung dieser Werte kann sie aber auch in Konflikt mit der Gesellschaft bringen, wie wenn Achilleus aus gekränkter Ehre heraus den Erfolg des ganzen griechischen Feldzugs gegen Troja aufs Spiel setzt. Der Held der Ilias verwirklicht die heroischen Werte typischerweise im Krieg. Achilleus zeichnet sich durch seine „Fähigkeit zu Gewalt“ (βίη) aus. Er ist der stärkste Kämpfer der Griechen, ohne dessen Mitwirkung am Krieg das übrige Heer nichts ausrichten kann. Krieg und Gewalt bilden seit der Ilias die wohl langlebigste und erfolgreichste Konstante europäischer Heldenvorstellungen; ausgiebige Schlachtschilderungen und Zweikämpfe sind in das epische Standardrepertoire eingegangen. Noch im 20. Jh. wurden Achilleus und andere homerische Helden als Kriegshelden rezipiert, wie Vandiver 2010 am Beispiel britischer Dichtung im 1. Weltkrieg gezeigt hat.15 Trotzdem beweist schon die Odyssee, dass homerische Helden nicht auf Krieg und Gewalt festgelegt sind. Odysseus ist der Held, der Ehre und Ruhm durch seinen Verstand, seine Duldsamkeit und seine Anpassungsfähigkeit erwirbt. Man könnte ihn als den ersten „neuen“ und den ersten „modernen“ Helden der europäischen Literatur bezeichnen – es ist kein Zufall, dass die Odyssee und nicht die Ilias den Subtext zu James Joyces Ulysses bildet. Das Epos (Heldenpos) war das wichtigste Medium, in dem der Nachruhm der homerischen Helden verbreitet wurde. Ohne den vermittelnden Dichter wäre das ganze heldische Bemühen umsonst – ein Bewusstsein davon lassen die homerischen Helden gelegentlich erkennen, wenn sie selbst von ihrem Nachruhm sprechen oder wenn die Sänger Phemios und Demodokos (der selbst ἥρως genannt wird) in der Odyssee auftreten und von den Abenteuern der homerischen Helden berichten. Zur narrativen Konstruktion der homerischen Helden wenden Ilias und Odyssee ein ganzes Arsenal von Techniken an, die die Homerforschung analysiert, systematisiert und mit Fachbegriffen benannt hat, z. B. „epitheta ornantia“ (z. B. „der fußschnelle Achilleus“), „typische Szenen“ (z. B. Rüstungsszenen), „epische Gleichnisse“ und „Kataloge“. Sie wurden für die weitere epische Tradition stilbildend und prägen episches Sprechen im weitesten Sinn bis heute.

4. Forschungsperspektiven

Dank der massiven Homerforschung seit dem 19. Jahrhundert sind die wesentlichen Fragen der homerischen Helden geklärt. Verzwickte Probleme wie das Verhältnis von homerischen Helden und Heroenkult würden sich wohl nur auf Basis neuen Quellenmaterials lösen lassen. Eine schier unendliche Fülle von Möglichkeiten zum Studium von homerischen Helden bietet sich allerdings in ihrer Rezeptionsgeschichte. Hier könnte man an Einzelfiguren für bestimmte Zeiten und Kontexte charakteristische Funktionalisierungen und Konjunkturen (wie Odysseus als Figur von Sinnsuche und Orientierungslosigkeit im 20. Jh.) sowie Wandlungs- und Hybridisierungsprozesse untersuchen (wie Odysseus in Verbindung mit Herakles als Vorbild einer Heroisierung von Jesus bei Zilling 2011).16 Auf einer systemischen Ebene könnte es sich lohnen, darauf zu achten, inwiefern spätere Epen von der Antike bis in die Neuzeit die ‚Heldengesellschaft‘ und die Wertewelt der homerischen Helden übernehmen, verändern, konterkarieren u. Ä. Schließlich gibt es trotz der relativ guten Erforschung homerischer Erzähltechniken in jüngster Zeit immer wieder neue interessante Ansätze von narratologischer Seite, so z. B. De Jong 1987 mit der Einführung einer „sekundären Fokalisierung“ durch die Figuren der Ilias, dank der homerischen Helden z. T. individueller charakterisiert werden können17; oder Grethlein 2012 mit dem Hinweis auf das „epic plupast“, die Heldenzeit vor der Generation der homerischen Helden, an die sich diese erinnern, an der sie sich orientieren und der sie exemplarische Qualitäten zuschreiben.18

5. Einzelnachweise
  • 1 .
    Rohde, Erwin: Psyche, Seelenkult und Unsterblichkeitsglaube der Griechen. 2. Aufl. Freiburg 1988: Mohr.
  • 2 .
    Bremmer, Jan. N.: „The Rise of the Greek Hero Cult and the New Simonides“. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 158 (2006), 15-26.
  • 3 .
    Bravo III J., Jorge: „Recovering the Past. The Origins of Greek Heroes and Hero Cult“. In: Albersmeier, Sabine (Hg.): Heroes. Mortals and Myths in Ancient Greece. Baltimore 2009: Yale University Press, 10-29; siehe auch: Jones, Christopher P.: „New Heroes in Antiquity“. In: Revealing Antiquity 18 (2011). Cambridge, Mass.: Harvard University Press.
  • 4 .
    Nagy, Gregory: The Best of the Achaeans. Concepts of the Hero in Archaic Greek Poetry, 2. Aufl. Baltimore 1999: Johns Hopkins University Press.
  • 5 .
    Horn, Fabian: Held und Heldentum bei Homer. Das homerische Heldenkonzept und seine poetische Verwendung. Tübingen 2014: Narr.
  • 6 .
    Effe, Bernd: „Der Homerische Achilleus. Zur gesellschaftlichen Funktion eines literarischen Helden“. In: Gymnasium 95 (1988), 1-16.
  • 7 .
    Howie, J. Gordon: „The Iliad as exemplum“. In: Andersen, Øivind / Dickie, Matthew W. (Hg.): Homer’s World. Fiction, Tradition, Reality. Athen 1995: Norwegian Institute at Athens, 141-73.
  • 8 .
    Danek, Georg: „Der homerische Held zwischen heroischer Monomanie und gesellschaftlicher Verantwortung“. In: Meyer, Marion / Von den Hoff, Ralf (Hg.): Helden wie sie. Übermensch – Vorbild – Kultfigur. Freiburg 2010: Rombach, 67.
  • 9 .
    Althoff, Jochen: „Die homerischen Epen als Heldenepik“. In: Meisig, Konrad (Hg.): „Ruhm und Unsterblichkeit. Heldenepik im Kulturvergleich“. Wiesbaden 2010: Harrassowitz, 13-32.
  • 10 .
    Schein, Seth L.: The Mortal Hero. An Introduction to Homer’s Iliad. Berkeley 1984: University of California Press, 84.
  • 11 .
    Clarke, Michael: „Manhood and Heroism“. In: Fowler, Robert (Hg.): The Cambridge Companion to Homer. Cambridge 2004: Cambridge University Press, 74-90, hier 89-90.
  • 12 .
    Buchan, Mark: The Limits of Heroism. Homer and the Ethics of Reading. Ann Harbor 2004: University of Michigan Press.
  • 13 .
    Segal, Charles P.: „Kleos and its Ironies in the Odyssey“. In: Antiquité Classique 52 (1983), 22-47.
  • 14 .
    Martin, Richard P.: The Language of Heroes. Speech and Performance in the Iliad. Ithaca 1989: Cornell University Press.
  • 15 .
    Vandiver, Elizabeth: Stand in the Trench, Achilles. Classical Receptions in British Poetry of the Great War. Oxford 2010: Oxford University Press.
  • 16 .
    Zilling, Henrike M.: Jesus als Held. Odysseus und Herakles als Vorbilder christlicher Heldentypologie. Paderborn 2000: Schöningh.
  • 17 .
    De Jong, Irene: Narrators and Focalizers. The Presentation of the Story in the Iliad. Amsterdam 1987: Grüner.
  • 18 .
    Grethlein, Jonas: „Homer and Heroic History“. In: Marincola, John / Llewellyn-Jones, Lloyd / Maciver, Calum A. (Hg.): Greek Notions of the Past in the Archaic and Classical Eras. History without Historians. Edinburgh 2012: Edinburgh University Press, 14-36.
6. Ausgewählte Literatur
  • Althoff, Jochen: „Die homerischen Epen als Heldenepik“. In: Meisig, Konrad (Hg.): Ruhm und Unsterblichkeit. Heldenepik im Kulturvergleich. Wiesbaden 2010: Harrassowitz, 13-32.

  • Buchan, Mark: The Limits of Heroism. Homer and the Ethics of Reading. Ann Harbor 2004: University of Michigan Press.

  • Clarke, Michael: „Manhood and Heroism“. In: Fowler, Robert (Hg.): The Cambridge Companion to Homer. Cambridge 2004: Cambridge University Press, 74-90.

  • Horn, Fabian: Held und Heldentum bei Homer. Das homerische Heldenkonzept und seine poetische Verwendung. Tübingen 2014: Narr.

  • Jones, Christopher P.: „New Heroes in Antiquity“. In: Revealing Antiquity 18 (2011). Cambridge, Mass.: Harvard University Press.

  • Martin, Richard P.: The Language of Heroes. Speech and Performance in the Iliad. Ithaca 1989: Cornell University Press.

  • Nagy, Gregory: The Best of the Achaeans. Concepts of the Hero in Archaic Greek Poetry, 2. Aufl. Baltimore 1999: Johns Hopkins University Press.

  • Nagy, Gregory: „The Epic Hero“. In: Foley, John M. (Hg.): A Companion to Ancient Epic. Malden, Mass. 2005: Blackwell, 71-89.

  • Schein, Seth L.: The Mortal Hero. An Introduction to Homer’s Iliad. Berkeley 1984: University of California Press, 84.

  • Segal, Charles P.: „Kleos and its Ironies in the Odyssey“. In: Antiquité Classique 52 (1983), 22-47.

Zitierweise

Tilg, Stefan: „Homerische Helden“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 11.01.2018. DOI: 10.6094/heroicum/homerische-helden