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Feuerwehrleute

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1. Einleitung

Feuerwehrleute belegen im „GemeinwohlAtlas Deutschland 2019“ den ersten Platz. In den USA gelten firefighters als Muster der Tapferkeit, die London Fire Brigade kämpfte bei dem katastrophalen Feuer im Grenfell Tower um jedes Leben und erhielt dafür eine Menge Lob, und auch die Pariser Brigade des Pompiers erlebte nach ihrem entschlossenen Einsatz beim Brand der Kirche Notre-Dame de Paris im April 2019 einen Statuszugewinn.1 In der gesamten westlichen Welt genießen sowohl die Freiwilligen wie die Berufsfeuerwehren hohes Ansehen. Unter den politischen und ökonomischen Bedingungen der Moderne gehören sie zu den wenigen ⟶Heldenfiguren, die Bestand zu haben scheinen und nur selten kritisiert werden.2 Angesichts ihrer Dienstaufgaben – Brandbekämpfung, Rettung von Menschen und Sachwerten, Hilfeleistung – könnte man dies für eine Selbstverständlichkeit halten. Ist es aber nicht: In Ländern, in denen Feuerwehr ein schlecht bezahlter Job für schlecht ausgebildete und ausgerüstete Angestellte ist, findet diese Form der Heldenkonstruktion nur begrenzt Anwendung. Das ist schon aus der Tatsache heraus zu begründen, dass heroisches Handeln zum einen immer eine gesellschaftliche Zuschreibung ist, zum anderen aber gerade für diese Berufsgruppe stark an Objekte gebunden: Feuerbekämpfer, die erst nach Stunden eintreffen, deren Fahrzeuge und Pumpen wegen Altersschwäche und fehlenden Ersatzteilen oder mangelhafter Wartung nicht richtig funktionieren, und die wegen fehlender Schutzausrüstung keine Menschenrettung durchführen können, sind vielleicht trotzdem heroische Persönlichkeiten; in der populären Rezeption bleibt das aber wegen des offensichtlichen Systemversagens unsichtbar. Kompetenzorientierte Freiwilligensysteme dagegen bergen in sich den Kern eines tendenziell post-kapitalistischen Syndikalismus.3

2. Das Feuerlöschwesen bis zum 18. Jahrhundert

Anfänge organisierter Feuerbekämpfung lassen sich bis zu den Vigiles im antiken Rom verfolgen – in der Regel Sklaven, denen diese gefährliche Aufgabe anvertraut war. Sie verschwanden mit den Germanenstürmen. Die meisten westeuropäischen Städte hatten in der Folge bis in die Frühe Neuzeit Ordnungen, in denen zum Teil im Detail festgelegt war, welche Dienste jeder Haushalt im Falle eines Feuers bereit zu stellen hatte – meist Löscheimer und Mithilfe in der Eimerkette. Eine Aufgabe der Nachtwache war der Feuerausguck von Türmen; städtische Knechte waren in der Regel die einzigen in Brandbekämpfung ausgebildeten Kräfte. Die häufigen und verheerenden Brände, die fast alle europäischen Städte z. T. mehrfach betrafen, verhinderten sie nicht. Die Entwicklung von zunächst aus Leder gefertigtem Schlauchmaterial und größeren Handdruckspritzen, die großen Kraft- und Personalaufwand erforderten, zeigte die Notwendigkeit trainierter und aufeinander eingespielter Bedienungsmannschaften.4 Drei Kräfte treiben diese Entwicklung. Zum einen die Städte und Gemeinden, die ihre Infrastruktur immer wieder durch massive Schadensfeuer in Mitleidenschaft gezogen sahen, weswegen z. B. in Frankreich und Großbritannien parallel zum Aufbau des Polizeiwesens auch Feuerwehren, z. T. aus dem Militär oder als Arm der Polizei eingerichtet werden. Zum zweiten entwickeln sich Feuerversicherungen, denen natürlich daran gelegen sein musste, dass es möglichst wenige Brandschäden abzuwickeln gab, und die deshalb entweder selbst Arbeitskräfte anheuerten und bezahlten oder – was deutlich billiger war – in Freiwilligenverbänden organisierte Feuerwehren entweder finanziell oder gleich mit Gerät und Ausrüstung sponsorten. Zum Dritten organisierten sich aus der Bürgerschaft Feuerwehren, die dann mit Unterstützung ihrer Gemeinden oder auf Vereinsbasis eine Feuerspritze und andere Ausrüstung besorgten oder diese übernahmen und den Brandschutz auf freiwilliger Basis organisierten.5

3. Freiwilligensysteme

Mit dem Wechsel von der Zwangsverpflichtung aller zu Formen der Selbst-Organisation ändern sich die Parameter der Heldenhaftigkeit. Zuerst in U.S.A. (ab ca. 1730), später auch in Großbritannien und ab ca. 1830 in den deutschen Ländern bilden sich solche Freiwilligengruppierungen zunächst als Hilfsorganisationen auf Gegenseitigkeit, was aber schon wenige Jahre später als Hilfeleistungsangebot auf die gesamte Gemeinde oder den Stadtbezirk ausgeweitet wird. Das humanistische Ideal hinter dieser Form der Selbstorganisation ist gleichzeitig eine der Grundlagen republikanischen Handelns: Dieses System kann nur funktionieren, wenn alle Mitglieder ihre Fähigkeiten an irgendeiner Stelle im Verbund für die Gemeinschaft zum Einsatz bringen, und so der größte gemeinschaftliche wechselseitige Nutzen erreicht wird.6

Der klassische übergroße und entgrenzte, häufig auch besonders mächtige Held der Antike und des Mittelalters wird gegen diesen Hintergrund reduziert auf den mutigen Normalbürger, dessen (durchaus erwartete) Remuneration in der Achtung und Bewunderung seitens der Mitbürger besteht und der – bis ins 20. Jahrhundert sind es fast ausschließlich Männer, aus denen sich die Kompanien der Freiwilligen Feuerwehren rekrutieren – sich damit auch für andere Bürgerämter empfiehlt.7 Eine ganze Reihe späterer amerikanischer Präsidenten und andere führende Politiker waren wenigstens zeitweise Mitglieder freiwilliger Feuerwehren; besonders bekannt ist Benjamin Franklin, dem die Gründung der Union Fire Company in Philadelphia 1735 zugeschrieben wird.8 Die Verbindung zum klassischen Helden-Topos besteht im Wesentlichen aus der Vorbildhaftigkeit des Feuerwehrmanns für die nachwachsenden Generationen. Besonders die anekdotisch wirksame Wiedererzählung heroischer Rettungen in Lithographien und Geschichtensammlungen überschreibt dem entschlossenen Einsatz vor allem in U.S.A. und Großbritannien eine ikonographische Mischung verschiedener christlicher Heiligenlegenden von der Analogie zur Tötung des (Feuer-)Drachens durch St. Georg (Abb. 1) bis zur christophorischen Symbolik der Rettungstat besonders da, wo der gerettete Mensch noch ein Kind ist (Abb. 2).

Die im deutschen Sprachraum dominierende Heiligenfigur ist vor allem in katholischen Gebieten der als Feuerbekämpfer ausgewiesene St. Florian. Dort erfahren die Freiwilligen Feuerwehren im Zusammenhang der Revolutionen von 1848/49 einen Aufschwung, weil die Turnvereine, deren Mitglieder in großer Zahl an der Revolution teilgenommen oder diese unterstützt hatten, politisch unter Druck gesetzt oder ganz verboten worden waren und sich mancherorts als Feuerwehrvereine reorganisierten. Die Militarisierung der Freiwilligenverbände im Kaiserreich verdeckt diesen demokratischen Hintergrund allerdings fast gänzlich.9 Die widerstandslose Integration als „Feuerschutzpolizei“ in das NS-Herrschaftssystem wurde zwar nach dem Krieg in den Westzonen mit einer strikten Trennung von Polizei und Feuerwehr beantwortet, in der DDR blieben die Feuerwehren aber bis 1990 Teil des Polizeiapparates. Vor allem in den Bombennächsten des Krieges haben Feuerwehrleute – darunter vor allem in den letzten Jahren Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Frauen und halbwüchsige Hitlerjugend-Angehörige – objektivierbar großen Mut und auch Heroismus gezeigt. Die Feuerwehren haben aber auch polizeiliche Aufgaben erledigt.10

4. Professionalisierung

Obwohl Freiwilligensysteme deutlich billiger sind als Berufsfeuerwehren, wird in den Großstädten der Vereinigten Staaten um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch eine starke Lobby die Professionalisierung des Brandschutzes durchgesetzt. Einige der nicht von den Städten aufgestellten Freiwilligenkompanien waren zu kaum noch kontrollierbaren Banden junger Männer mutiert, manche davon auch noch unter den Einfluss parteipolitischer Kreise geraten – der um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Korruption in New York persönlich verkörpernde ‚Boss‘ William Tweed hatte seine Karriere als Kommandant einer Freiwilligenkompanie begonnen und stützte sich auch später auf die politische und manchmal handgreifliche Unterstützung seiner Leute.11 Legendär wurden die gegenseitige Sabotage und Schlägereien zwischen den Mitgliedern von Einheiten, die gleichzeitig an Einsatzstellen eintrafen.

Die Umstellung auf Professionalisierung, die zwischen 1840 und 1865 in allen größeren amerikanischen Städten durchgeführt wurde, bedeutete städtische Kontrolle und Führung, die Durchsetzung einheitlicher Ausbildungsregeln, einen Technologisierungsschub und folgend größere Verlässlichkeit. Fabrikbesitzer und Geschäftsleute mussten nicht mehr damit rechnen, dass die Freiwilligen unter ihren Angestellten und Arbeitern plötzlich zu einem Einsatz verschwanden. Die Gewinne wurden gesichert, die Kosten der Professionalisierung auf die Allgemeinheit umgelegt.12 Das heroische Image der Freiwilligen wurde folgerichtig in der Umstellung auf das Berufssystem dahingehend abgewandelt und ergänzt, dass die technische Ausstattung der meisten städtischen Feuerwehren mit den neuen, pferdebespannten Dampfpumpspritzen anstelle der von Hand gezogenen und auch mit Kraft betriebenen Handdruckspritzen Feuerwehrleute über das Heldenbild des Retters aus Feuersnot hinaus auch noch zu Helden des neuen, technischen Zeitalters machte. Dass die erste Generation professioneller Feuerwehrmänner neben einigen aus den Freiwilligeneinheiten übernommenen Veteranen vor allem aus schlecht angesehenen und noch schlechter bezahlten Einwanderern bestand – daher die stark irisch geprägten Traditionen speziell in den U.S.-Großstädten – wurde dadurch kompensiert, dass sich im kulturellen Diskurs ein christlich geprägter Opfermythos etablieren ließ, der die Heldenhaftigkeit von Feuerwehrleuten mit ihrem Tod im Einsatz verbindet. Diese in Dichtung und Melodramen weitergetragene Motivik schafft eine kritische Verknüpfung zwischen hohen Verlustraten und heroischem Ansehen. Das schlägt auch auf das Selbstbild durch: Mehr als in anderen Ländern scheinen amerikanische Feuerwehrleute bereit, lebensgefährliche Risiken einzugehen, obwohl ihre Erfolgsquote dadurch nicht positiv beeinflusst wird – im Gegenteil: Geschätzt sechzig der beim Einsturz des World Trade Center umgekommenen 343 New Yorker Feuerwehrmänner waren eigentlich dienstfrei; sie und andere hätten überleben können, wenn die Befehlskette eingehalten worden wäre.13 Gerade das FDNY stand aber traditionell in dem Ruf, im Bezug auf die Einhaltung von Regeln und Systemen von Befehl und Gehorsam nicht sehr strikt vorzugehen.14 Der Märtyrerstatus, der nach dem 11. September 2001 zusätzlich zum bereits vorhandenen Helden-Image dem FDNY überschrieben wurde, hat die Gefährdungslage nicht verbessert: Viele, die in der Folge bei Rettungs- und Bergungsarbeiten in den Trümmern des WTC mit toxischen Stäuben in Kontakt kamen, wurden zwar in heroisierten Bildern verewigt, sterben aber heute an den Folgen.

Der Zuspruch und Zulauf, den die professionellen Feuerwehren genießen, ist nach wie vor so groß, dass seit ca. 1970 auch vermehrt Frauen und Angehörige von Minderheiten in diese Berufsgruppe vorstoßen – zum Teil gegen erhebliche Widerstände und Übergriffigkeiten und anfangs nur mit juristischer Unterstützung durchsetzbar. Eine Domäne weißer Männer aus der Mittelschicht sind Berufs- wie Freiwillige Feuerwehren nach wie vor.15

5. Neue Anforderungsstrukturen und Organisationsformen

Flächendeckende Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen auf der materiellen Ebene, berufliche Mobilität und demographischer Wandel als soziale Faktoren sowie die unübersehbaren Folgen der unkontrollierten Klimaüberhitzung als Umwelteinfluss verändern in der Gegenwart die Situation der Feuerwehren. Die Möglichkeiten zu offensichtlicher heroischer Tat schwinden in dem Maß, in dem durch baulichen Brandschutz, persönliche Sicherheitsvorkehrungen und vom Kindergarten an gelehrte Notfallkompetenz die Zahl der Brandfälle kontinuierlich zurückgeht. Feuerwehreinsätze liegen mittlerweile dort, wo der medizinische Hilfeleistungs- und Rettungsdienst von anderen Organisationen gefahren wird, im Schnitt zu über 60 Prozent im Bereich der technischen Hilfeleistungen. Ist der Rettungsdienst eine Dienstaufgabe der Feuerwehr, entfallen z. T. 70 bis 80 Prozent auf diesen Bereich.16 Weder die heroische Rettungstat, mit der Menschen aus brennenden Gebäuden geholt werden, noch ihre auf Kindergröße verniedlichte Form der Rettung einer Katze vom Baum gehören zur Alltagserfahrung gerade Freiwilliger Feuerwehren. Alltagserfahrung und populärer Mythos treten aber auch für Berufsfeuerwehren zunehmend auseinander. Trotzdem sind in der jüngeren Vergangenheit Tendenzen zu einer piktorial deutlich an amerikanische Formate angelehnten Heroisierung deutscher Feuerwehrleute in der Werbung und ansatzweise auch in Berichterstattungen zu beobachten. Das hat teilweise mit der Annäherung internationaler Regularien in der Ausrüstung im Bezug auf Materialien und Arbeitssicherheitsstandards zu tun, aber auch mit der Vorbildreichweite der Amerikaner und speziell des Fire Department of New York, während auf der deutschen Seite über Jahrzehnte Uniformen und Emblematik noch eher auf das Dritte Reich zurückverwiesen, was aber speziell für Jüngere zunehmend inakzeptabel wurde.

6. Waldbrandbekämpfung

Eine immense ⟶körperliche Herausforderung für Einsatzkräfte ist die Bekämpfung von Vegetationsbränden. Erreichen diese in Mitteleuropa bisher auch unter den Bedingungen der Klimaüberhitzung selten größeres Ausmaß, sind sie in Südeuropa, Nordamerika, Russland und Australien mittlerweile jedes Jahr saisonale Phänomene, die an Ausdehnung, Dauer und Schadensintensität zunehmen.17 Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der Brandbekämpfungseinheiten differieren dabei massiv. In Russland, wo Feuer eine Aufgabe des Militärs ist, geraten seit Jahren immer wieder Großbrände in den Wäldern außer Kontrolle, ohne dass sich bis in die jüngste Vergangenheit darum besonders gekümmert würde. In der Vergangenheit waren solche Brände weltweit irgendwann durch die regelmäßig auftretenden Regenfälle wieder gelöscht worden – dieser Regen bleibt unter den Bedingungen globaler Überhitzung aber immer öfter aus, und es verbrennen Waldgebiete, die für die Bindung von CO2 unersetzlich sind.

Für reguläre Feuerwehren ist der Waldbrand eine zeitraubende und anstrengende Zusatzaufgabe neben allen anderen. In Australien und Nordamerika haben die Feuerwehrleute für den Waldbrandeinsatz eigene, relativ leichte Schutzkleidung und auf die Aufgabe ausgerichtete Ausrüstung mit Spezialgeräten wie Wasserrucksäcken, ‚Pulaski‘ (Wiedehopfhacke) und ‚McLeod‘-Harke. Das höchste Ansehen und Heldenstatus genießen die Spezialisten der Hot Shot Crews, die in Teilzeit oder professionell Wald- und Buschbrände wieder unter Kontrolle zu bringen versuchen. Der Prozentsatz der Frauen unter diesen Crews liegt interessanterweise mit fast 10 Prozent höher als der etwa 5-Prozent-Durchschnitt bei den amerikanischen Berufsfeuerwehren. Eine Ähnlichkeit der kulturellen Rezeption zu den heroischen Erzählungen über ‚normale‘ Feuerwehrleute liegt in der Verherrlichung von tödlichen Unglücksfällen, wie etwa Norman Macleans Sachbuch Young Men and Fire (1992) über das Mann Gulch Fire, bei dem 1949 dreizehn Mitglieder einer Feuerspringer-Truppe ums Leben gekommen waren (Abb. 3), oder der Film Only the Brave (2018., Regie Joseph Kosinski) über die im Yarnell Feuer 2013 umgekommenen Granite Mountain Hotshots.18

„The Mann Gulch Fire“
„The Mann Gulch Fire“

Historischer Markierungspunkt am Oberen Missouri, USA.
Quelle: Fotografie von Wolfgang Hochbruck
Lizenz: Creative Commons BY-SA 4.0

7. Einzelnachweise
  • 1 .
    HHL. Leipzig Graduate School of Management: GemeinwohlAtlas 2019. Online unter: https://www.gemeinwohlatlas.de/ (Zugriff am 19.08.2019); Smith, Dennis: Dennis Smith’s History of Firefighting in America. 300 Years of Courage. New York 1978; Preuschoff, Olaf: „Die Helden von der Themse“. In: Feuerwehr Magazin 1 (2018), 68-78; „Notre-Dame: hommage aux pompiers, qui seront faits citoyens d’honneur de Paris“. In: Le Figaro 18.04.2019. Online unter: http://www.lefigaro.fr/flash-actu/notre-dame-hommage-aux-pompiers-qui-seront-faits-citoyens-d-honneur-de-paris-20190418 (Zugriff am 19.08.2019).
  • 2 .
    Cooper, Robyn: „The Fireman: Immaculate Manhood“. In: Journal of Popular Culture 28.4 (1995), 139-169.
  • 3 .
    Hochbruck, Wolfgang: Helden in der Not. Eine Kulturgeschichte der amerikanischen Feuerwehr. Göttingen 2018: Wallstein, 93.
  • 4 .
    Hazen, Margaret Hindle / Hazen, Robert M.: Keepers of the Flame. The Role of Fire in American Culture, 1775-1925. Princeton 1992: Princeton University Press.
  • 5 .
    Sullivan, Bill: „It Takes a Village to Put Out a Fire“. In: Making History [Colonial Williamsburg Blog, 5. April 2016]. Online unter: http://makinghistorynow.com/2016/04/it-takes-a-village-to-put-out-a-fire/ (Zugriff am 12.03.2018).
  • 6 .
    Thompson, Alexander M. III / Bono, Barbara A.: „Work without Wages: The Motivation for Volunteer Firefighters“. In: American Journal of Economics and Sociology 52.3 (1993), 323-343. DOI: 10.1111/j.1536-7150.1993.tb02553.x
  • 7 .
    Hart, David K. und P. Artell Smith: „Fame, Fame-Worthiness, and the Public Service“. In: Administration & Society 20.2 (1988), 131-151.
  • 8 .
    Hochbruck: Helfer in der Not, 2018, 25.
  • 9 .
    Engelsing, Tobias: Im Verein mit dem Feuer. Die Sozialgeschichte der Freiwilligen Feuerwehren von 1830 bis 1950. Konstanz 1990: Faude, 56-70.
  • 10 .
    Vgl. Linhardt, Andreas: „Auf dem Höhepunkt der alliierten Bomberoffensiven 1944-1945“. In: Biegel, Gerd (Hg.): Kampf gegen Feuer. Zur Geschichte der Berufsfeuerwehr. Braunschweig 2000: BLM, 302-315; Blazek, Matthias: Unter dem Hakenkreuz. Die deutschen Feuerwehren 1933-1945. Stuttgart 2009: ibidem.
  • 11 .
    Hochbruck: Helfer in der Not, 2018, 34.
  • 12 .
    Hochbruck: Helfer in der Not, 2018, 36.
  • 13 .
    Tatsächlich fielen am Ground Zero 341 aktive Feuerwehrleute und zwei Paramedics. Weiterhin kamen drei pensionierte Feuerwehrleute ums Leben, die sich den Aktiven angeschlossen hatten, und unter den Zivilopfern waren ca. ein Dutzend Angehörige Freiwilliger Feuerwehren, die sich entweder im World Trade Center befanden oder zur Hilfestellung dorthin eilten wie Glenn Winuk: „Volunteer firefighter’s family to get 9/11 benefit“. In: NBC News, 15. Januar 2008. Online unter: http://www.nbcnews.com/id/22671276/ns/us_news-life/t/volunteer-firefighters-family-get-benefit/#.XVp8vugzaUk (Zugriff am 19.08.2019).
  • 14 .
    Kaprow, Miriam Lee: „The Last, Best Work: Firefighters in the Fire Department of New York“. In: Anthropology of Work Review 19.2 (1998), 5-26.
  • 15 .
    Hochbruck: Helfer in der Not, 2018, 57.
  • 16 .
    Hochbruck: Helfer in der Not, 2018, 8.
  • 17 .
    Goldammer, Johann: „Eastern Fires, Western Smoke“. In: Wildfire Magazine 26.1 (2017), 18-25.
  • 18 .
    Siehe allgemein zum Thema: Desmond, Matthew: On the Fireline. Living and Dying with Wildland Firefighters. Chicago 2007: Chicago University Press.
8. Ausgewählte Literatur
  • Crawford Sr., Robert J. / Crawford, Delores A.: Black Fire. Portrait of a Black Memphis Firefighter. Charleston, SC, 2003: The History Press.

  • Greenberg, Amy S.: Cause for Alarm. The Volunteer Fire Department in the Nineteenth-Century City. Princeton 1998: Princeton University Press.

  • Hazen, Margaret Hindle / Hazen Robert M.: Keepers of the Flame. The Role of Fire in American Culture, 1775–1925. Princeton 1992: Princeton University Press.

  • Hensler, Bruce: Crucible of Fire. Nineteenth-Century Urban Fires and the Making of the Modern Fire Service. Washington, D.C. 2011: Smithsonian.

  • Hochbruck, Wolfgang: „Volunteers and Professionals: Everyday Heroism and the Fire Service in Nineteenth-Century America“. In: Wendt, Simon (Hg.): Extraordinary Ordinariness. Everyday Heroism in the United States, Germany, and Britain, 1800–2015. Frankfurt a. M. 2016: Campus, 109-138.

  • Jacobs, Alan H.: „Volunteer Fireman: Altruism in Action“. In: Arens, W. / Montague, Susan P. (Hg.): The American Dimension. Cultural Myths and Social Realities. New York 1976: Alfred Publishing, 195-205.

  • Perkins, Kenneth B. / Benoit, John: The Future of Volunteer Fire and Rescue Services: Taming the Dragons of Change. Stillwater, OK, 1996: Fire Protection Publications, Oklahoma State University.

  • Pyne Stephen J.: Fire in America. A Cultural History of Wildland and Rural Fire. Princeton 1982: Princeton University Press.

  • Simpson, Charles: „A Fraternity of Danger: Volunteer Fire Companies and the Contradictions of Modernization“. In: The American Journal of Economics and Sociology 55.1 (1996), 17-34.

  • Thompson, Alexander M. / Bono, Barbara A: Work Without Wages: The Motivation for Volunteer Firefighters. In: American Journal of Economics and Sociology 52.3 (1993), 323-343.

9. Abbildungsnachweise

Abb. 1 & Teaserbild: Currier & Ives: „Facing the Enemy“. 1858, nachgefärbte Lithographie, 16 x 20 Zoll, aus der Serie „American Fireman“.
Quelle: Library of Congress Prints and Photographs Division, Inv.-Nr. ppmsca 01579; publiziert in: Currier & Ives: A catalogue raisonné. Hg. von Gale Research. Detroit, MI 1983: Gale Research, Nr. 0166.
Lizenz: Gemeinfrei

Abb. 2: Volunteer Firemen Monument, Austin, TX. 1896, Entwurf von J. Segesman.
Quelle: User:Daderot / Wikimedia Commons
Lizenz: Public Domain / Creative Commons CC0 1.0

Abb. 3: „The Mann Gulch Fire“. Historischer Markierungspunkt am Oberen Missouri, USA.
Quelle: Fotografie von Wolfgang Hochbruck
Lizenz: Creative Commons BY-SA 4.0

Zitierweise

Hochbruck, Wolfgang: „Feuerwehrleute“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 19.08.2019. DOI: 10.6094/heroicum/fd1.0.20190819