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Kunstheld

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1. Einleitung

Der ‚Kunstheld‘ – eine Heroisierungsform vornehmlich von Herrschern vor allem des 16. bis 18. Jahrhunderts (die im Folgenden für Deutschland skizziert wird) – definiert sich über Tugenden des heroisierten Fürsten, sein Heldsein wirkt als exemplum. Das gängige Vorbild ⟶militärischen Heldentums verwebt sich ebenso mit dem ‚Kunstheld‘ wie er den Werthorizont von Ruhm und Ehre teilt. Die Einbindung der tugendhaften Vorbildlichkeit in den Kontext der Kunst- und Kulturförderung erzeugt eine Sublimierung von Macht, zugleich aber auch eine Stabilisierung der Herrschaft mit und durch ⟶Heroisierung. Tugendvorstellungen und Herrscherqualitäten werden – je nach Adressat und Publikum als Norm, Wunsch, Hoffnung oder Forderung – in der Bildform des ‚Kunsthelden‘ verhandelt.

Der ‚Kunstheld‘ als spezielle Form der Herrscherdarstellung umfasst diverse Formen und Medien. Der konsensuale Antiken- und (dynastische) Traditionsbezug wird mit den Urbildern Alexander d. Gr., Mäcenas sowie Götterfiguren erstmals für die Heroisierung Kaiser Maximilians als ‚Kunstheld‘ eingesetzt.1 In der Barockzeit erfährt der ‚Kunstheld‘ im Kontext der Herrscherrepräsentation weitere bildliche und semantische Kommunikationsverfahren, bestehend aus Allegorisierung und Einbettung in Genealogien sowie mediale Überschneidungen von Texten und Kupferstichen. So vermittelt sich der Modus des Heroischen bildlich wie sprachlich in bzw. mithilfe von Allegorien, von Symbolen oder durch die Verkörperung einer Figur. Der Körper als Medium wird dabei mit besonderen Zuschreibungen durch die Darstellungsform aufgeladen, wobei der Held als Idealtyp vorgestellt wird. Da die imitatio heroica häufig in Form des Götterbezugs (Apoll, Herkules, Minerva) funktioniert, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Heroischem zu Göttlichem bzw. der Form der Apotheose. Bei der Glorifizierung als (göttlicher) Held handelt es sich um „eine bildliche Metapher, die in ihrer Bedeutung anderen Formen der neuzeitlichen Fürstenapotheose, wie der Darstellung auf einer Wolkenbank oder der Identifizierung mit einem antiken Gott, entspricht“2 und dem lebenden Herrscher zuteil wird. Die Inszenierung der Fürsten als Götter und/oder Helden durch Attribute, Kleidung oder in einer sinnfälligen Situation aus der Vita einer mythologischen Figur (Herkules am Scheideweg) verleiht diesen metaphorisch ewigen Ruhm – ein Ewigkeitswert, der jedoch erst durch Kunst garantiert, weil dargestellt und somit vermittelbar, wird. Zu dieser grundsätzlichen Bedeutung der Kunst tritt in der Ikonographie des ‚Kunsthelden‘ die Verherrlichung seiner Kunstförderung: Minerva, Apoll oder Herkules, die Künste und Musen sowie Personifikationen der Tugenden und Guten Regierung formen ein Bild, das speziell eine Würdigung der kulturellen Leistungen heroisiert.

2. Forschungsbezug

Wurde die dezidierte Heroisierung des Herrschers als ‚Kunstheld‘ bislang nicht in den Blick genommen, rekurriert dieser jedoch auf Phänomene des Barock, die durchaus bereits umfassend erforscht wurden. Hierzu gehören etwa Mäzene3 und Hofkünstler4: Dabei wurden jedoch weniger der mit dem Kunsthelden propagierte Entwurf eines sich durch die Kunstförderung legitimierenden Friedensfürsten betrachtet. Diese ist u. a. als eine Strategie der Herrschaftslegitimation im 17. und 18. Jahrhundert zu begreifen.

Die wechselseitige Bedeutung von Kunst und Frieden, die als zentrales Motiv der Heroisierung als ‚Kunstheld‘ betrachtet werden kann, wird besonders von Joachim von Sandrart betont und metaphernreich inszeniert. Residenzen mit bedeutenden Kunstsammlungen werden im Bild des Parnass und der Fürst als Friedensbringer verherrlicht.5 Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und dem Niedergang der deutschen Kunst heroisiert Sandrart das Fördern und Bewahren von Kunst und Kultur als Heldentat, wovon bereits die Widmung des Zweiten Teils der Teutschen Academie der Edlen Bau-, Bild- und Mahlereykünste (im Folgenden: TA) zeugt, in der Friedrich Wilhelm von Brandenburg als „Kunst-Held“ tituliert wird – eine Bezeichnung, die auch Herzog August zu Sachsen-Weißenfels in der Iconologia deorum (der 1680 erschienenen deutschen Übersetzung von Vincenzo Cartaris Götterlehre und Band 3 der TA) zuteil wird.6 Hier findet sich auch eine für den ‚Kunsthelden‘ häufig verwendete hybride Heroisierung: Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg wird durch die allegorische Figur der Fama als deutscher Mars und deutscher Apoll angesprochen.7 Ähnlich verfährt ein Jahrhundert zuvor Georg Sabinus’ Preisgedicht auf Kurfürst Joachim, der diesem mit dem Vergleich mit Mäcenas und Friedensfürst huldigt, denn er gebe den Frieden vor den „Kämpfe[n] des blutrünstigen Mars“ („Nullaque funesti praelia Martis amas“), womit Sabinus eine Heroisierung begründet: „Diese Tugend macht dich Halbgöttern, Heroen gleich.“8

Angesichts der europaweit verbreiteten Sammlungsaktivitäten von Herrschern, Fürsten und Adeligen gehörte die Kunstförderung zum Prestige- und Statusdenken, besaß politische und diplomatische Funktion.9 Neben ästhetischen Vorlieben und Kunstgenuss war die Kulturförderung im Kontext des Geschenkeaustausches Teil der frühneuzeitlichen Diplomatie zur symbolischen Anzeige von Beziehungsgeflechten, Hierarchien und des Zusammenhaltes von Dynastien und Regierungen. Das Ausmaß kulturell-künstlerischer Förderung war zwar an den Höfen unterschiedlich, doch überall Teil der höfisch-herrschaftlichen Repräsentation.

Im Galerie- bzw. Atelierbild wurde von der Forschung auch die Rolle der Künstler und ihre Beziehung zum Herrscher ausgelotet.10 Auch Medaillen auf die herrscherliche Akademieförderung (z. B. Friedrich I./III. Berlin oder Karl VI. Wien) verweben dies und machen zugleich auf den institutionellen wie sozialgeschichtlichen Hintergrund des barocken Künstlertums aufmerksam. Auf dieser Basis lassen sich das Heldentum des Mäzens bzw. der Künstler als ‚Heldenmacher‘ weiter bestimmen.

Die material culture-Forschung hat sich zudem vermehrt auch den Heldenobjekten, im Falle des ‚Kunsthelden‘ also der Rüstung11 oder der Schatzkammern bzw. Galerien (vor allem ihrem Aufbau, ihrer zeitgenössischen Beschreibung, ihrer Vermittlung sowie ihren Veränderungen), angenommen.

3. Phänomene und Darstellungsformen

In der Darstellung des Kunsthelden manifestiert sich eine tugendhafte Tat. Der Kunst wird dabei nicht nur der Repräsentationsmodus zur Anzeige des herrscherlichen Heldenstatus zugewiesen, sondern sie vermittelt als Darstellungsform wie als Handlungsobjekt den heroischen Habitus des Helden. Voraussetzung dieser Konstellation war die Bedeutung künstlerischer Repräsentation für die staatlich-herrscherliche Legitimation: Die durch Zeremoniell und Prunk repräsentierte Macht war in der Frühen Neuzeit in besonderer Weise auf Visualität angelegt. Glanz ist die beschreibende Kategorie, in der sich das Spiel von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Oberfläche, von Schein und seiner Durchdringung manifestiert. Stärke und Rang des Fürsten vermitteln sich darüber hinaus über Symbole und ihre Wiederholungen, auch in (Helden-)Bildern. Das Verhältnis von Körper und Herrschaft, das durch die Lehre der zwei Körper des Königs bestimmt ist (Kantorowicz), macht das Porträt disponibel für die politische Rolle des Herrschers, die auch seine Figuration als Held einschließt. Diese erhält ihr ‚Relief’ durch die Assistenzfiguren, die seine Wirkkraft, seinen Glanz, erfahrbar machen. Die ästhetische Wirkung der Kunst fördert zudem Anliegen der Sozialdisziplinierung, da sie Ehrfurcht, Bewunderung und Anerkennung erzeugt. Im Absolutismus findet die über das Heroische vermittelte Skalierung von Eigenschaften in der Verbindung von Kunst und Herrschaft eine neue Ausdrucksweise. Die durch den für das Herrscherporträt üblichen Stellvertretermodus vermittelten Ideale und Legitimationsstrategien treten neben das (weiterhin gültige) Bild des Kriegshelden. Die Verbindung von Herrschaft und Kunstförderung als Teil der Herrschaftstheorie wird in den zeitgenössischen Quellen (Fürstenspiegel, Erziehungsprogramme, Regierungsmaxime, Herrschertestamente) zwar nur unzureichend abgebildet, doch ist die Bedeutung der Guten Regierung und der Förderung des Gemeinwohls ablesbar. Diese allgemeinen Maxime sind wiederum mit der Kunstförderung inhaltlich zu füllen und begründen so die heroisierende Darstellungsform des ‚Kunsthelden‘.

3.1. Formen der imitatio heroica

Typische Ikonographien, die dabei aufgerufen werden, sind der Herrschermäzen als Apoll oder Herkules. Apoll gilt als Kulturbringer und Beschützer der Künste. In Verwandtschaft und Nähe zu Apoll und Minerva erscheint das Profil des Herkules – einer Identifikationsfigur des idealen Herrschers mit vielfältigen Heroismus-Angeboten – als „hercules musagetes“ hervorgehoben. Übertragen auf die herrscherliche Inszenierung wird seine Rolle als Friedensfürst und gelehrter Mäzen genutzt, der nach vollbrachten Heldentaten seiner Aufgabe als ‚musagetes‘ nachkommt. Dabei kann der Tugendweg zum Parnass geschildert werden oder der Herrscher unter den Göttern im Olymp repräsentiert sein. (Abb. 1 und 2.) Dies kann auch in Form der Erhebung eines Porträtmedaillons durch Tugendpersonifikationen geschehen. (Abb. 3.)

Der Herrscherheld wird indes nicht unbedingt porträthaft repräsentiert, vielmehr vermitteln das Thema und der Kontext der weiteren Residenzausstattung den Transfer zur imitatio heroica des Fürsten.12 (Abb. 4.) Minerva schließlich vereint als Identifikationsfigur des ‚Kunsthelden‘ in ihrem Patronat Macht und Pflege kultureller Güter. Ihr Kampf gegen Ignoranz und Neid kann auf den herrscherlichen Mäzen umgedeutet werden. In dieses Bild fügt sich die Vorstellung einer neuen Zeit der Prosperität, die der Herrscher als neuer Augustus anbrechen lässt (er vertreibt mit Schwert und Buch die Finsternis) und damit auch den Künsten neue Entfaltungsmöglichkeiten gibt. Als Tugendvorbild bietet Minerva zudem die ideale Symbolfigur speziell für weibliche Regenten und Mäzene.

Speziell die in diesem Kontext häufig alludierte traditionelle Lobformel arma et litterae wird auch für Literaturmäzene wie August zu Braunschweig-Wolfenbüttel oder Anton Ulrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel eingesetzt, die im Umfeld (bzw. als Mitglied) der Fruchtbringenden Gesellschaft vor allem von Dichtern und Literaten heroisiert wurden – als Apoll mit Musensitz Wolfenbüttel oder Salzdahlum.13 Neben diesen Formen der imitatio heroica, die sowohl eklektisch als auch selektiv und hybrid zu beschreiben ist, lassen sich Bilderfindungen von Thronszenen dem ‚Kunsthelden‘ zuordnen: Der Herrscher ist umgeben von huldigenden Künsten, Allegorien oder Personifikationen, die als rahmende Figuren und zugleich als Verkörperungen von Charakter- wie Handlungseigenschaften des dargestellten Herrschers zu bestimmen sind. (Abb. 5.)

3.2. Kriegsheld und Kunstheld

Die  aufgegriffene Tradition des Kriegshelden erscheint in sublimierter Form (in der Kombination von Rüstung, Schwert und Feder). Dies ist spezifisch vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges und dem Kontext irenischer Überzeugungen der Sprachgesellschaften zu betrachten. Ebenso wie die Glorifizierung durch die epochal signifikante Sonnenmetapher, durch Heldenfiguren wie Herkules oder Götter wie Apoll, erlaubt auch die Rüstung ein Spiel mit Präsenz, Repräsentation und Überblendung des Körpers. Die künstlerische Gestaltung ihrer Oberfläche verweist zudem selbstreferentiell auf die bildenden Künste, die sich somit nicht nur durch die Form des Porträts in die Heroisierung des Fürsten einschreiben und diese dauerhaft sichern, sondern auch neben die kriegerische Komponente heroischer Darstellungen treten.14 Der ‚Kunstheld‘ kann in gewisser Weise als Fortsetzung der Darstellungstradition des Kriegshelden verstanden werden: gut und tugendhaft hat sich der Herrscher im Krieg schon gezeigt, nun muss er diese Qualitäten auch im zivilen Bereich (Gemeinwohl) beweisen. Eine Kontinuität dieser Herrscherqualitäten in Krieg und Frieden wird durch das übereinstimmende Personal an Göttern und Personifikationen erreicht. Auch Fama sowie Minervas Kampf gegen das Böse, gegen Neid und Unwissenheit, setzen hier Ideale der militärischen in eine irenische Sphäre fort. Frieden wird zwar als Voraussetzung für das Blühen der Künste markiert, doch werden häufig Macht und Ruhm des Herrschers als Echo auf seinen Krieg(sruhm) bezogen. (So etwa die Türkenbezwinger Rudolf II. oder Prinz Eugen.)

Im Laufe des 18. Jahrhundert lässt sich eine tendenzielle Anschlussfähigkeit und Ausweitung der (ehemals elitären) Trägergruppe sowie der Rezipienten erkennen. Diese Entwicklung zieht das Problem der ubiquitären und damit aussageschwachen Verwendung nach sich, ähnlich wie dies für den Begriff ‚Held‘ in der Barockzeit gilt.15 Im Kontext der Problematisierung des mythologischen Historienbildes und der Allegorie tritt der Held und mit ihm die Herrscherrepräsentation in eine Krise, auch wenn überkommene Heroisierungsformen beibehalten werden.16

4. Forschungsperspektiven

Angesichts der vielfältigen Überschneidungen von heroisierender Darstellung im sakralen und profanen Bereich, die sich in der Herrschaftsrepräsentation des Barock generell manifestieren, ist nach einer klareren Differenzierung bzw. einem gezielten Zusammenwirken beider Sphären durch die bzw. mit der Heroisierung zu fragen. Auch einer möglichen konfessionellen Differenzierung nach Medien wäre weiter nachzugehen. Allgemein lässt sich von einer protestantischen, verstärkt literarischen Förderung durch den Herrscher mit einer Dominanz der Druckgraphik zur Heroisierung ausgehen. Katholische Herrscher nutzten hingegen häufiger Gemälde und Ausstattungsprogramme ihrer Residenzen sowie formale Angleichungen an sakrale Kompositionen. Darüber hinaus überwiegt jedoch der überkonfessionelle Ansatz des ‚Kunsthelden‘. Zudem erscheint diese Heroisierungsform aufgrund tradierter akzeptierter Muster wie Alexander d. Gr. auch über Ländergrenzen hinweg stabil.17

Auch die Frage nach von der Semantik ablösbaren Elementen der Heroisierung könnte insbesondere für die Aussagekraft, Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des ‚Kunsthelden‘ erhellend sein: Wird der Herrscher wie ein ‚Kunstheld‘ inszeniert, wie prägnant bleibt dann diese Wahrnehmung, d. h. wie sehr ist dieses spezifische Heldentum mit den Figuren und ihren Inszenierungen verbunden und inwieweit werden sie von anderen Phänomenen abgelöst bzw. überlagert? Heutzutage kann die Heroisierung als ‚Kunstheld‘ für einzelne Mäzene nur noch abgeschwächt bzw. mit kritischem Unterton Verwendung finden.18 Dabei spielt die Intention der öffentlichen Verfügbarmachung der eigenen Sammlung zum Zweck der Überblendung oder gar Verdrängung unrechtmäßiger Erwerbungspraxis eine bedeutende Rolle.

Auffällig ist zudem die vergleichsweise geringe Anzahl an bildhauerischen Lösungen, um den ‚Kunsthelden‘ zu repräsentieren. Auch dieses Phänomen wäre lohnend weiterzuverfolgen.

5. Einzelnachweise
  • 1 .
    Zur Heroisierung Kaiser Maximilians vgl. u. a. Silver, Larry: Marketing Maximilian. The visual ideology of a Holy Roman Emperor. Princeton 2008: Princeton University Press.
  • 2 .
    Büttner, Frank: „Die Sonne Frankens. Ikonographie des Freskos im Treppenhaus der Würzburger Residenz“. In: Münchner Jahrbuch der Bildenden Kunst XXX (1979), 159-186, hier 165.
  • 3 .
    Baumstark, Reinhold: Kurfürst Johann Wilhelms Bilder, Bde. 2. München 2009: Hirmer; Frenssen, Birte: „… des großen Alexanders weltliches Königsscepter mit des Apelles Pinsel vereinigt“. Ikonographische Studien zur Künstler/Herrscher-Darstellung, (Diss. Universität Köln 1995). Köln 1995; Schütz, Karl: „Die Sammlung Erzherzog Leopold Wilhelms“. In: Bußmann, Klaus / Schilling, Heinz (Hg.): 1648. Krieg und Frieden in Europa, Ausst.-Kat., Textbd. 2. München 1998: Bruckmann, 181-190; Swoboda, Gudrun: Die Wege der Bilder. Eine Geschichte der kaiserlichen Gemäldesammlungen von 1600 bis 1800. Wien 2008: Brandstätter.
  • 4 .
    Müller, Matthias: „Im Wettstreit mit Apelles. Hofkünstler als Akteure und Rezepteure im Austausch- und Konkurrenzverhältnis europäischer Höfe zu Beginn der Frühen Neuzeit“. In: Paravicini, Werner / Wettlaufer, Jörg (Hg.): Vorbild – Austausch – Konkurrenz. Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung. 11. Symposium der Residenzen-Kommission und der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 20. – 24. September 2008, Bd. 11 u. Bd. 23. Ostfildern 2010, 173-191; Pfisterer, Ulrich: „Apelles im Norden. Ausnahmekünstler, Selbstbildnisse und die Gunst der Mächtigen um 1500“. In: Böckem, Beate / Hansmann, Ruth / Müller, Matthias / Weschenfelder, Klaus (Hg.): Apelles am Fürstenhof. Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich. Berlin 2010: Lukas, 8-21.
  • 5 .
    Vgl. die Beschreibung Heidelbergs: Sandrart, Joachim von: Teutsche Academie der Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste. Nürnberg 1675/1679/1680 (im Folgenden: TA), hier: TA 1679, II (Skulptur), 76. Online unter: http://ta.sandrart.net/-text-967 (Zugriff am 16.10.2016).
  • 6 .
    TA 1680, Iconologia Deorum, Ehren-Preiß [X]. Online unter: http://ta.sandrart.net/-text-1322 (Zugriff am 29.10.2016).
  • 7 .
    TA 1679, Widmung [II]. Online unter: http://ta.sandrart.net/647 (Zugriff am 16.10.2016).
  • 8 .
    „Haec te semideis virtus Heroibus aequat“, siehe Sabinus, Georg: Ioachimus Primus Elector, entstanden 1525, Ed. Princeps 1532, hier: Edition Leipzig 1581, 230. Online unter: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10208241-5 (Zugriff am 12.11.2016).
  • 9 .
    Zum Kunstsammeln als Mittel der kulturell sublimierten Machterhöhung siehe Rehberg, Karl-Siegbert: „Schatzhaus, Wissensverkörperung und ‚Ewigkeitsort‘. Eigenwelten des Sammelns aus institutionenanalytischer Perspektive“. In: Marx, Barbara / Rehberg, Karl-Siegbert (Hg.): Sammeln als Institution. Von der fürstlichen Wunderkammer zum Mäzenatentum des Staates. München 2006: Deutscher Kunstverlag, XI-XXXI; Heldt, Kerstin: Der vollkommene Regent. Studien zur panegyrischen Casuallyrik am Beispiel des Dresdner Hofes Augusts des Starken. Tübingen 1997: Niemeyer.
  • 10 .
    Dazu Bähr, Astrid: Repräsentieren, bewahren, belehren. Galeriewerke (1660–1800). Von der Darstellung herrschaftlicher Gemäldesammlungen zum populären Bildband. Hildesheim 2009: Olms; Schreiber, Renate: „Darstellungen der Galerie von Erzherzog Leopold Wilhelm bei David Teniers d. J. – Fiktion oder Wirklichkeit?“. In: Römische historische Mitteilungen 48 (2006), 347-358; Trevor-Roper: Princes and Artists. Patronage and Ideology at Four Habsburg Courts 1517–1633. London 1976: Thames and Hudson; Lecoq, Anne-Marie: „Götter, Helden und Künstler. Die Künstler der Griechischen Schriften und ihr Fortdauern im Zeitalter der Akademien“. In: Mai, Ekkehard / Wettengl, Kurt et al. (Hg.): Wettstreit der Künste. Malerei und Skulptur von Dürer bis Daumier. Wolfratshausen 2002: Ed. Minerva, 52-69; Mai/Wettengl: „Wettstreit der Künste“, 2002; Müller: „Im Wettstreit mit Apelles“, 2010; Pfisterer: „Apelles im Norden“, 2010.
  • 11 .
    Vgl. hierzu u. a. Beyer, Andreas: „Die Rüstung als Körperbild und Bildkörper“. In: Wyss, Beat / Buschhaus, Markus (Hg.): Den Körper im Blick. Grenzgänge zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft. Symposium Quadriennale 06. Paderborn 2008: Fink, 51-64.
  • 12 .
    Dies ist beispielsweise erarbeitet worden für Leopold I. (siehe u. a. Polleroß 2004), Prinz Eugen (Stephan, Peter: Das Obere Belvedere in Wien. Architektonisches Konzept und Ikonographie. Das Schloss des Prinzen Eugen als Abbild seines Selbstverständnisses. Wien u. a. 2010: Böhlau; Seeger, Ulrike: „Herkules, Alexander und Aeneas. Präsentationsstrategien der Türkensieger Prinz Eugen, Ludwig Wilhelm von Baden-Baden und Max Emanuel von Bayern“. In: Kampmann, Christoph / Krause, Katharina u. a. (Hg.): Bourbon – Habsburg – Oranien. Konkurrierende Modelle im dynastischen Europa um 1700. Köln u. a. 2008: Böhlau, 182-195; Seeger, Ulrike: Stadtpalais und Belvedere des Prinzen Eugen. Entstehung, Gestalt, Funktion und Bedeutung. Wien u. a. 2004: Böhlau.) oder Karl Theodor von der Pfalz (Kat. Lebenslust und Frömmigkeit 1999).
  • 13 .
    Auch Kaiser Karl VI. wird unter Anwendung dieses traditionellen Diktums heroisiert, so in der Hofbibliothek. Hier wird der Herrscher in einem Freskenzyklus von Daniel Gran (1726–1730) als Herkules musagetes inszeniert, der Bibliotheksraum in Analogie zu einem Kirchenschiff in einen Kriegsflügel (Minerva) und einen Friedensflügel (Apoll) gegliedert. Im Zentrum der Deckenmalerei halten Herkules und Apoll ein Medaillon mit dem Profilbildnis Karls VI. und verkörpern die Tugenden des Kaisers in Kriegs- wie Friedenszeiten. Zur Ikonographie der Fresken in den beiden Flügeln siehe Matsche, Franz: „Die Hofbibliothek in Wien als Denkmal kaiserlicher Kulturpolitik“. In: Warnke, Carsten-Peter (Hg.): Ikonographie der Bibliotheken. Wiesbaden 1992: Harrassowitz, 199-233; ausführlich zum Aspekt Armis et Litteris bzw. Ex utroque Caesar in der Hofbibliothek ebd., 208-217; Telesko, Werner: „Die Deckenmalerei im ‚Prunksaal‘ der Wiener Nationalbibliothek und ihr Verhältnis zum Albrechtscodex (Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 7853). Idee und Ausführung in der bildenden Kunst unter Kaiser Karl VI“. In: ars 43.2 (2010), 137-153.
  • 14 .
    Posselt-Kuhli, Christina: „Die Hülle des Helden – Rüstungen und die Veränderbarkeit der Dinglichkeit“. In: helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen 4,1 (2016): Heroes and things. Heroisches Handeln und Dinglichkeit, 79-90. DOI: 10.6094/helden.heroes.heros./2016/01/08; Rieu, Josiane: „La décoration des armures au XVIe siècle ou le corps du Prince“. In: Pérouse, Gabriel-André / Thierry, André / Tournon, André (Hg.): L’homme de guerre au XVIe siècle, Actes du Colloque de l’Association RHR Cannes 1989. Saint-Etienne 1992: Université de Saint-Etienne, 365-375.
  • 15 .
    Disselkamp, Martin: Barockheroismus. Konzeptionen ‚politischer‘ Größe in Literatur und Traktatistik des 17. Jahrhunderts. Tübingen 2002: Niemeyer; Windfuhr, Manfred: Die barocke Bildlichkeit und ihre Kritiker. Stilhaltungen in der deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. Stuttgart 1966: Metzler.
  • 16 .
    Busch, Werner: Das sentimentalische Bild. Die Krise der Kunst im 18. Jahrhundert und die Geburt der Moderne. München 1993: Beck.
  • 17 .
    Weitere Studien zu Italien (Vincenzo Giustiniani, die Medici), Frankreich (insbesondere die Rolle Alexanders und Apolls für Heinrich IV., Ludwig XIII. sowie Ludwig XIV.) und England (Karl I.) im Hinblick auf eine Inszenierung als ‚Kunstheld’ wären hier aufschlussreich.
  • 18 .
    Rauterberg, Hanno: „Flick, der Kunstheld“. In: Die Zeit, 27.5. (2004), Nr. 23. Online unter: http://www.zeit.de/2004/23/Spitze-23 (Zugriff am 3.10.2016).
6. Ausgewählte Literatur
  • Baumstark, Reinhold: Kurfürst Johann Wilhelms Bilder. Band 2. München 2009: Hirmer.

  • Beyer, Andreas: „Die Rüstung als Körperbild und Bildkörper“. In: Wyss, Beat / Buschhaus, Markus (Hg.): Den Körper im Blick. Grenzgänge zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft. Symposium Quadriennale 06. Paderborn 2008: Fink, 51-64.

  • Bruck, Guido: „Habsburger als ‚Herculier‘“. In: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien 50 (1953), 191-198.

  • Disselkamp, Martin: Barockheroismus. Konzeptionen ‚politischer’ Größe in Literatur und Traktatistik des 17. Jahrhunderts. Tübingen 2002: Niemeyer.

  • Frenssen, Birte: „… des großen Alexanders weltliches Königsscepter mit des Apelles Pinsel vereinigt“. Ikonographische Studien zur Künstler/Herrscher-Darstellung (Diss. Universität Köln 1995). Köln 1995.

  • Goloubeva, Maria: The Glorification of Emperor Leopold I in Image, Spectacle and Text. Mainz 2000: von Zabern.

  • Matsche, Franz: Die Kunst im Dienst der Staatsidee Kaiser Karls VI. Ikonographie, Ikonologie und Programmatik des ‚Kaiserstils‘. Band 2. Berlin/New York 1981: de Gruyter.

  • Matsche, Franz: „Die Hofbibliothek in Wien als Denkmal kaiserlicher Kulturpolitik“. In: Warnke, Carsten-Peter (Hg.): Ikonographie der Bibliotheken. Wiesbaden 1992: Harrassowitz, 199-233.

  • Polleroß, Friedrich: „De l’exemplum virtutis à l’apothéose, Hercule comme figure d’identification dans le portrait: un exemple d’adaption des formes de représentation classiques“. In: Ellenius, Allen (Hg.): Iconographie, propagande et légitimation. Paris 2001: Presses Universitaires de France, 49-76.

  • Polleroß, Friedrich: „‚Pro decore Majestatis‘. Zur Repräsentation Kaiser Leopolds I. in Architektur, Bildender und Angewandter Kunst“. In: Jahrbuch des Kunsthistorischen Museums Wien 4/5, 2002/03 (2004), 190-295.

  • Posselt-Kuhli, Christina: „Ars et maiestas – Formen der imitatio heroica im barocken Herrscherbildnis“. In: Hoff, Ralf von den / Heinzer, Felix / Hubert, Hans W. / Schreurs-Morét, Anna (Hg.): Imitatio heroica. Heldenangleichung im Bildnis. Würzburg 2015: Ergon, 155-171.

  • Posselt-Kuhli, Christina: „Die Hülle des Helden – Rüstungen und die Veränderbarkeit der Dinglichkeit“. In: helden. heroes. héros. E-Journal zu Kulturen des Heroischen 4,1 (2016): Heroes and things. Heroisches Handeln und Dinglichkeit, 79-90. DOI: 10.6094/helden.heroes.heros./2016/01/08

  • Seeger, Ulrike: „Herkules, Alexander und Aeneas. Präsentationsstrategien der Türkensieger Prinz Eugen, Ludwig Wilhelm von Baden-Baden und Max Emanuel von Bayern“. In: Kampmann, Christoph / Krause, Katharina u. a. (Hg.): Bourbon – Habsburg – Oranien. Konkurrierende Modelle im dynastischen Europa um 1700. Köln [u. a.] 2008: Böhlau, 182-195.

  • Stollberg-Rilinger, Barbara: „Höfische Öffentlichkeit. Zur zeremoniellen Selbstdarstellung des brandenburgischen Hofes vor dem europäischen Publikum“. In: Forschungen zur Brandenburgischen und Preussischen Geschichte, N.F. 7 (1997), 145-176.

7. Weiterführende Literatur

Bähr, Astrid: Repräsentieren, bewahren, belehren. Galeriewerke (1660–1800). Von der Darstellung herrschaftlicher Gemäldesammlungen zum populären Bildband. Hildesheim 2009: Olms.

Busch, Werner: Das sentimentalische Bild. Die Krise der Kunst im 18. Jahrhundert und die Geburt der Moderne. München 1993: Beck.

Büttner, Frank: „Die Sonne Frankens. Ikonographie des Freskos im Treppenhaus der Würzburger Residenz“. In: Münchner Jahrbuch der Bildenden Kunst XXX (1979), 159-186.

Glaser, Hubert (Hg.): Kurfürst Max Emanuel. Bayern und Europa um 1700, Ausst.-Kat. Altes und Neues Schloß Schleißheim. München 1976.

Heldt, Kerstin: Der vollkommene Regent. Studien zur panegyrischen Casuallyrik am Beispiel des Dresdner Hofes Augusts des Starken. Tübingen 1997: Niemeyer.

Lecoq, Anne-Marie: „Götter, Helden und Künstler. Die Künstler der Griechischen Schriften und ihr Fortdauern im Zeitalter der Akademien“. In: Mai, Ekkehard / Wettengl, Kurt u.a. (Hg.): Wettstreit der Künste. Malerei und Skulptur von Dürer bis Daumier. Wolfratshausen 2002: Ed. Minerva, 52-69.

Müller, Matthias: „Im Wettstreit mit Apelles. Hofkünstler als Akteure und Rezepteure im Austausch- und Konkurrenzverhältnis europäischer Höfe zu Beginn der Frühen Neuzeit“. In: Paravicini, Werner / Wettlaufer, Jörg (Hg.): Vorbild – Austausch – Konkurrenz. Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung. 11. Symposium der Residenzen-Kommission und der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 20.–24. September 2008, Bd. 11 u. Bd. 23. Ostfildern 2010, 173-191.

Pfisterer, Ulrich: „Apelles im Norden. Ausnahmekünstler, Selbstbildnisse und die Gunst der Mächtigen um 1500“. In: Böckem, Beate / Hansmann, Ruth / Müller, Matthias / Weschenfelder, Klaus (Hg.): Apelles am Fürstenhof. Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich. Berlin 2010: Lukas, 8-21.

Probst, Hansjörg / Wieczorek, Alfried (Hg.): Lebenslust und Frömmigkeit. Kurfürst Carl Theodor (1724–1799) zwischen Barock und Aufklärung, Ausst.-Kat. Städtisches Reiss-Museum Mannheim. Regensburg 1999.

Rauterberg, Hanno: „Flick, der Kunstheld“. In: Die Zeit, 27.5. (2004), Nr. 23. Online unter: http://www.zeit.de/2004/23/Spitze-23 (Zugriff am 3.10.2016).

Rehberg, Karl-Siegbert: „Schatzhaus, Wissensverkörperung und ’Ewigkeitsort’. Eigenwelten des Sammelns aus institutionenanalytischer Perspektive“. In: Marx, Barbara / Rehberg, Karl-Siegbert (Hg.): Sammeln als Institution. Von der fürstlichen Wunderkammer zum Mäzenatentum des Staates. München 2006: Deutscher Kunstverlag, XI-XXXI.

Rieu, Josiane: „La décoration des armures au XVIe siècle ou le corps du Prince“. In: Pérouse, Gabriel-André / Thierry, André / Tournon, André (Hg.): L’homme de guerre au XVIe siècle, Actes du Colloque de l’Association RHR Cannes 1989. Saint-Etienne 1992: Université de Saint-Etienne, 365-375.

Schreiber, Renate: „Darstellungen der Galerie von Erzherzog Leopold Wilhelm bei David Teniers d. J. – Fiktion oder Wirklichkeit?“. In: Römische historische Mitteilungen 48 (2006), 347-358.

Schreurs, Anna: „Der ‚teutsche Apelles‘ malt die Götter Minerva und Saturn. Joachim von Sandrarts ikonographische Spielereien“. In: Ebert-Schifferer, Sabine / Mazzetti di Pietralata, Cecilia (Hg.): Joachim von Sandrart. Ein europäischer Künstler und Theoretiker zwischen Italien und Deutschland. Akten der internationalen Tagung Rom (Biblioteca Hertziana) April 2006. München 2009: Hirmer, 51-67.

Schütz, Karl: „Die Sammlung Erzherzog Leopold Wilhelms“. In: Bußmann, Klaus / Schilling, Heinz (Hg.): 1648. Krieg und Frieden in Europa, Ausst.-Kat., Textbd. 2. München 1998: Bruckmann, 181-190.

Seeger, Ulrike: Stadtpalais und Belvedere des Prinzen Eugen. Entstehung, Gestalt, Funktion und Bedeutung. Wien u. a. 2004: Böhlau.

Silver, Larry: Marketing Maximilian. The visual ideology of a Holy Roman Emperor. Princeton 2008: Princeton University Press.

Stephan, Peter: Das Obere Belvedere in Wien. Architektonisches Konzept und Ikonographie. Das Schloss des Prinzen Eugen als Abbild seines Selbstverständnisses. Wien u. a. 2010: Böhlau.

Swoboda, Gudrun: Die Wege der Bilder. Eine Geschichte der kaiserlichen Gemäldesammlungen von 1600 bis 1800. Wien 2008: Brandstätter.

Telesko, Werner: „Die Deckenmalerei im ‚Prunksaal‘ der Wiener Nationalbibliothek und ihr Verhältnis zum Albrechtscodex (Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 7853). Idee und Ausführung in der bildenden Kunst unter Kaiser Karl VI“. In: ars 43.2 (2010), 137-153.

Trevor-Roper: Princes and Artists. Patronage and Ideology at Four Habsburg Courts 1517–1633. London 1976: Thames and Hudson.

Vollkommer, Rainer: „Herakles – Die Geburt eines Vorbildes und sein Fortbestehen bis in die Neuzeit. Joan Boardman zum 60. Geburtstag“. In: Idea. Jahrbuch der Hamburger Kunsthalle 6 (1987), 7-29.

Warnke, Martin: „Visualisierung der Macht im 16. Jahrhundert“. In: Gauger, Jörg-Dieter / Stagl, Justin (Hg.): Staatsrepräsentation. Berlin 1992: Reimer, 63-74.

Windfuhr, Manfred: Die barocke Bildlichkeit und ihre Kritiker. Stilhaltungen in der deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. Stuttgart 1966: Metzler.

8. Weitere Ressourcen
  • „Teutsche Academie der Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste“ auf Sandrart.net (Zugriff am 25.07.2018).
9. Abbildungsnachweise

Abb. 1: Marcantonio Altomonte: Prinz Eugen unter den Göttern im Olymp, 1715–16/17, Fresko, Wien, Unteres Belvedere, Marmorsaal.
Quelle: Prometheus (http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/show/trier-3d92f41fc360769118a4af9ad517eee0cda705d4) (Zugriff am 4.2.2018); publiziert in Lorenz, Hellmut: Geschichte der bildenden Kunst in Österreich. Barock. München 1999: Prestel.
Lizenz: Zitat eines urheberrechtlich geschützten Werks (§ 51 UrhG)

Abb. 2: Paul Troger: Kaiser Karl VI. mit Apollon im Olymp, 1739, Deckenfresko Kaiserstiege, Stift Göttweig.
Quelle: publiziert in Troger, Paul: Zum 250. Todestage des Barockmalers Paul Troger (1698–1762). Bozen 2012: Athesia, Abb. 9.
Lizenz: Zitat eines urheberrechtlich geschützten Werks (§ 51 UrhG)

Abb. 3: Jacob Ignatius de Roore: Allegorie auf den Kurfürsten Max Emanuel von Bayern, 1711/1714, Öl auf Leinwand, 138 x 96 cm, München, Bayerisches Nationalmuseum.
Quelle: Bayerisches Nationalmuseum (http://www.bayerisches-nationalmuseum.de/webgos/bnm_online.php?seite=5&fld_0=00207562) (Zugriff am 12.11.2016)
Lizenz: Zitat eines urheberrechtlich geschützten Werks (§ 51 UrhG)

Abb. 4: Carlo Innocenzo Carlone: Protektion der Künste durch fürstliche Großmut, um 1750, Deckengemälde Treppenhaus Schloß Augustusburg Brühl.
Quelle: Prometheus (http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/show/heidicon_kg-649ef52164245e156c43c14d901bea8696c225b9) (Zugriff am 4.2.2018); publiziert in Merten, Klaus: Burgen und Schlösser in Deutschland. München 1995: Hirmer, 288.
Lizenz: Zitat eines urheberrechtlich geschützten Werks (§ 51 UrhG)

Abb. 5 & Teaser: Michael Willmann: Allegorie des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg als Beschützer der Künste, 1682, Berlin, SPSG, Schloss Charlottenburg.
Quelle: Prometheus (http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/show/imago-1ba1847230bcac3e017f1b73a44012c22dcea715 (Zugriff am 4.2.2018); publiziert in Kessler, Hans-Ulrich (Hg.): Andreas Schlüter und das barocke Berlin. München 2014: Hirmer, Kat.-Nr. III.1.
Lizenz: Zitat eines urheberrechtlich geschützten Werks (§ 51 UrhG)

Zitierweise

Posselt-Kuhli, Christina: „Kunstheld“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 10.08.2018. DOI: 10.6094/heroicum/kunstheld