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Heroische Tugend (Herrschertugend)

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1. Definition

Im Allgemeinen versteht man unter ‚heroische Tugend‘ eine außergewöhnliche Tugendhaftigkeit, die einen Grad moralischer Vortrefflichkeit bezeichnet, der normale menschliche Fähigkeiten übersteigt oder den Menschen als göttliche Gabe verliehen wird. Die Vorstellung, dass eine solche übermenschliche Tugend existiert, erwies sich als nützliches Konzept für die Begründung und in der Rhetorik monarchischer Regierungsformen im vormodernen Europa. Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa wurde es zunehmend üblich, fürstliche Tugenden und heroische Tugenden synonym zu begreifen, da die ⟶Helden der klassischen Geschichte und Mythologie für die Monarchen zu wichtigen Identifikationsfiguren wurden. Diese politische Begriffsverwendung der heroischen Tugend als „Fürstentugend“ stellt eine eigenständige historische Entwicklung dar, die jedoch Ähnlichkeiten zu einem sich parallel herausbildenden religiösen Begriffsverständnis aufweist, das der heroischen Tugend eine bedeutende Rolle in den Heiligsprechungsverfahren der gleichen Periode zuweist (siehe dazu ⟶Heroische Tugend [Katholizismus]).1

2. Ursprung und politische Begriffsgeschichte

Aristoteles beschreibt in der Nikomachischen Ethik (VII. 1. 1) die heroische Tugend als etwas, das über die Tugend im normalen Sinne hinausgehe und das Gegenteil von Brutalität und Verrohtheit darstelle. Zur Illustration greift er auf das Beispiel Hektors in der Ilias zurück, dessen Vater, König Priamos, erklärte, dass Hektor nicht wie „der Sohn eines Sterblichen“, sondern wie der „eines Gottes“ wirke.2

Diese erste Definition der heroischen Tugend ist ein sinnvoller Ausgangspunkt für einen Überblick über das Heroische und seine Verbindung zur ⟶monarchischen Macht in der Frühen Neuzeit, und dies nicht nur wegen der autoritativen Wirkung des Tugendkonzepts und seiner ständigen Neuinterpretationen über die Jahrhunderte hinweg. Sie verankert den Begriff auch in einer fürstlichen Sphäre. Heroische Tugend beschreibt hier einen Sterblichen, der wie ein Gott zu sein scheint oder handelt, obwohl er nur ein Mensch ist. Analog zu Aristoteles’ Rückgriff auf das homerische Vorbild stellten sich auch die Monarchen der Frühen Neuzeit stets wie mythologische oder historische Helden der Antike dar. Die heroische Tugend wird jedoch von Aristoteles nur kurz erwähnt. In der späteren philosophischen Tradition wurde das Konzept ausgearbeitet und weiterentwickelt, wahrscheinlich aufgrund seiner politischen und theologischen Nützlichkeit.

Der göttliche oder gottgleiche Charakter und die Taten des Trägers der heroischen Tugend bilden von der Antike bis ins 18. Jahrhundert eine Konstante in den Beschreibungen dieser übermenschlichen Disposition. Dies trifft auch auf eine der wichtigsten begriffsgeschichtlichen Entwicklungen zu, die sich im 13. Jahrhundert vollzog. Wie Biörn Tjällén in einem kürzlich erschienenen Aufsatz zeigte, fand der Begriff der heroischen Tugend erst durch die Schriften der Schüler des Thomas von Aquin, Peter von Auvergne (gest. 1304) und insbesondere Aegidius Romanus (gest. 1316), Eingang in das politische Denken und wurde von diesem Zeitpunkt an eng mit der Vorstellung des idealen Herrschers verknüpft.3 Tjällén demonstriert, wie diese Interpretation des Heroischen sowohl in den Kommentaren von Peter von Auvergne zur Nikomachischen Ethik als auch in Aegidius Romanus’ einflussreichem Fürstenspiegel De Regimine Principum (ca. 1280) prominent zum Ausdruck kommt. Die mittelalterlichen Aristoteliker versuchten, die ethischen Prinzipien des Philosophen und seine politische Theorie miteinander in Einklang zu bringen. Insbesondere in Aristoteles’ Ausführungen im Buch III der Politik (über die Gerechtigkeit) wird die Idee einer Tugend eingeführt, die so eminent ist, dass ihr Besitzer über dem Gesetz der gewöhnlichen Sterblichen stehen müsse.4 Die mittelalterlichen Philosophen verbanden die Vorstellung eines solch überragenden Individuums mit der Auffassung starker herrscherlicher Macht. Der König wurde damit weit über seine Untertanen erhoben und fast als göttlich angesehen.

3. Katholische und protestantische Begriffsgeschichte

Während der Begriff der heroischen Tugend in den katholischen Ländern zu einem wesentlichen Bestandteil des Heiligsprechungsprozesses avancierte, entwickelte er sich im protestantischen Nordeuropa auf einem abweichenden, aber auffallend ähnlichen Weg. Dort trat der politische Aspekt des Konzepts in den Vordergrund.

In den Folgejahren der Gegenreformation – insbesondere während des Pontifikats von Urban VIII., Maffeo Barberini (1623–1644) – setzte sich allmählich eine veränderte Auffassung von Heiligkeit durch. Es wurde postuliert, dass ein Heiligsprechungskandidat sich nicht nur durch eine außergewöhnliche und herausragende Tugendhaftigkeit auszeichnen sollte, sondern dass seine Tugend dezidiert als heroisch zu bestimmen sein müsse oder einen heroischen Grad aufweisen solle.5 Alle Heiligen, mit Ausnahme der ⟶Märtyrer, mussten drei Grundvoraussetzungen erfüllen: doktrinale Reinheit, heroische Tugend und wundersame Fürbitte nach dem Tod. Damit wurde die heroische Tugend grundlegend für die Eröffnung aller Heiligsprechungsprozesse.6

Die protestantische Adaption scheint sich vor allem auf der Grundlage der theologischen Ethik entwickelt zu haben, obwohl die heroische Tugend als solche unter Protestanten gemeinhin als weltliche oder politische Tugend angesehen wurde. Risto Saarinen zufolge bildete sich die ⟶protestantische Version der heroischen Tugend parallel zur katholischen. Doch während sie auf katholischer Seite im Zuge der Heiligsprechung Bedeutung erlangte, folgte ihre Entwicklung in den protestantischen Ländern auf die Herausbildung des absolutistischen Staates.7 In den Schriften Martin Luthers finden sich einige Darstellungen heroischer Individuen, die, von der Vorsehung geleitet, Gottes Werk auf Erden vollbringen. Philipp Melanchthon beschrieb in ähnlicher Weise eine außerordentliche Veranlagung, die bei den Großen Männern der Geschichte zutage trete, aber auch bei Künstlern und Philosophen. Gegen Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts war die heroische Tugend zu einem gemeinsamen Kennzeichen der protestantischen Theologie und der Moralphilosophie geworden, was auch die zahlreichen Dissertationen De Virtute Heroica belegen, die an nordeuropäischen Universitäten veröffentlicht wurden. Diese stützten sich nicht nur auf die Positionen Luthers und Melanchthons, sondern auch auf die in jener Zeit neu erstarkende aristotelische Scholastik. Zudem wurden konfessionsübergreifend viele Lehrmeinungen geteilt: Das Lehrbuch von Francesco Piccolomini, Universa Philosophia de Moribus (1583), wurde von Katholiken und Lutheranern gleichermaßen verwendet. Obwohl selbst Katholik, betrachtete Piccolomini die heroische Tugend eher als ein moralisch-philosophisches denn als ein theologisches Konzept, weshalb seine Überlegungen für die Philosophen beider Konfessionen von Bedeutung waren.8

In lutherischen Kontexten wird die heroische Tugend gemeinhin als eine natürliche Gabe oder ein Talent aufgefasst, eine außergewöhnliche Eigenschaft, die den Menschen von Gott verliehen werde. Zudem gehe die heroische Tugend „über die allgemeinen Gebote“ hinaus, weshalb gewöhnliche Menschen nicht versuchen sollten, einer solchen Tugendhaftigkeit nachzueifern. Strittig war hingegen, ob wahre heroische Tugend auch bei Heiden und Frauen zu finden sei – in diesen Fragen gab es keinen Konsens. Die „transgressive“ Qualität des Heroischen war, so Ronald Asch, auch für nicht-akademische Darstellungen des Heroischen in derselben Zeit charakteristisch, und zwar sowohl bei Protestanten als auch bei Katholiken.9

Im Folgenden soll an einigen Beispielen gezeigt werden, wie die heroische Tugend in der Frühen Neuzeit genutzt wurde, um die königliche Herrschaft sowohl im protestantischen als auch im katholischen Europa zu repräsentieren und zu legitimieren.

4. Gustav Adolf von Schweden (1594–1632)

Die enge Parallele zwischen der katholischen und der protestantischen Verwendung des Begriffs der heroischen Tugend in jener Zeit lässt sich am Beispiel des berühmten schwedischen Königs Gustav Adolf beobachten, der 1632 in der Schlacht von Lützen starb und in weiten Teilen Nordeuropas als Märtyrer für die protestantische Sache betrauert wurde. Unter zahlreichen panegyrischen Werken findet sich eine Lobrede auf die heroische Tugend des Unbesiegbaren und Unvergleichlichen Helden Gustav Adolf (Oratio de Virtute Heroica Invictissimi ac Incomparabilis Herois Dn. Gustavi Adolphi Magni …) von Georg Alandus an der Universität Uppsala im Jahre 1635.10

Alandus schöpft sowohl aus den aristotelischen Ursprüngen des Konzepts als auch aus der neueren lutherischen Theologie, aber vor allem aus dem Lehrbuch Piccolominis. Die Lobrede basiert auf einer Theorie der Tugendgrade: Je ausgeprägter seine Tugenden seien, desto näher könne ein Mensch an Gott heranreichen. Die bedeutendste Tugend, die als heroisch bezeichnet wird, erhebe den Menschen in eine Position „über dem menschlichen Wesen“.11 Anknüpfend an Piccolomini fügt Alandus hinzu, dass heroische Tugend per definitionem etwas sei, das sich in besonders schwierigen Handlungen manifestiere. Zusammengefasst ist die heroische Tugend für Alandus (1.) eine Gabe Gottes, die (2.) ein umsichtiges Beobachten und ein entschlossenes, schnelles Handeln ermöglicht, das (3.) zu großartigen Leistungen führt, die (4.) erfolgreich sind, aber (5.) nicht nachgeahmt werden können. Diese Tugend nähert sich der göttlichen Vollkommenheit an und es ist unbestreitbar, dass sie das Resultat einer Gabe oder eines natürlichen Talents ist – Gott wirkt durch die Natur.12 Im Folgenden erklärt Alandus, dass Gustav Adolf dieser Definition am besten entspreche: Seine Tugenden und Taten seien wahrlich außergewöhnlich gewesen, doch darüber hinaus habe er sich in den Krieg in Deutschland in einem Moment eingemischt, als sowohl die Schweden als auch die deutschen Lutheraner dringend Hilfe benötigten – was Alandus als ein sicheres Zeichen interpretiert, dass Gustav Adolf als ein Werkzeug Gottes wirkte. Des Weiteren nennt Alandus historische Vergleichsbeispiele wie Josua, Gideon, Cyrus, Alexander usw., d. h. sowohl biblische als auch heidnische Helden, die wissentlich oder unwissentlich eine Rolle in Gottes Plan für die Menschheit gespielt hätten. Um die göttliche Berufung von Gustav Adolf zu unterstreichen, verweist Alandus auf die biblische Prophezeiung vom Löwen aus dem Norden.13 Ähnliche ⟶Heroisierungen sind in den zahlreichen panegyrischen Werken über den König zu finden, die nach seinem Tod in ganz Europa veröffentlicht wurden, obwohl nicht alle auf der expliziten philosophischen Grundlage aufbauen, die Alandus benutzte.14

5. Königin Christina von Schweden (1626–1689)

Das Beispiel von Gustav Adolf ist von größter Bedeutung für einen weiteren faszinierenden Fall der herrscherlichen Darstellung heroischer Tugend in der Frühen Neuzeit, nämlich für seine eigene Tochter, Königin Christina. Ihr Exempel veranschaulicht, dass das Heroische für die Selbstdarstellung der Herrscher sowohl im katholischen als auch im protestantischen Europa gleichermaßen wichtig war.

Christina, die nach ihrer Abdankung vom schwedischen Thron 1654 zu einer der berühmtesten Konvertitinnen ihrer Zeit avancierte, wurde in verschiedenen Lobpreistexten für die heroische Tugend gerühmt, die sie sowohl während als auch nach ihrer Herrschaft in Schweden unter Beweis stellte.15 Ihr Fall ist auch insofern bedeutsam, als er zeigt, wie die heroische Tugend bei der Inszenierung der öffentlichen Persona einer weiblichen Herrscherin, deren Ambitionen in dieser Hinsicht oft als problematisch empfunden wurden, genutzt werden konnte.16

Christinas heroische Tugend wird zum Beispiel im anonymen Libretto des Balletts Le Monde Reioivi hervorgehoben, das am Neujahrstag 1645 zur Feier ihres Herrschaftsantritts aufgeführt wurde.17 Da das Libretto den Beginn ihrer Herrschaft legitimieren sollte, steht darin naturgemäß das Lob ihrer königlichen Tugenden im Vordergrund. Die heroische Tugend spielt in dieser Hinsicht eine besonders wichtige Rolle, da sie im vierten Teil des ersten Aktes zusammen mit der Personifizierung der Ehre und unmittelbar nach Jupiter, Weisheit und Gerechtigkeit auf der Bühne erscheint. Ein kurzer Prosatext charakterisiert die heroische Tugend:

„Diese heroische Tugend und die Ehre kommen zusammen, um Christine zu begleiten und ihre Herrschaft so glorreich zu machen wie die von Gustav, der nie etwas ohne Besonnenheit entschied, nichts ohne Gerechtigkeit ausführte, keine Tat vollbrachte, die nicht von heroischer Tugend gezeugt hätte […].“ 18

Die heroische Tugend wird eingeführt, um die Kontinuität zwischen Christinas Herrschaft und der ihres Vaters Gustav Adolf zu untermauern. Ihre Herrschaft solle, wie die seine, von einer Vernunft geleitet werden, die irdische Begierden transzendiert. Eine heroische Person handelt im Einklang mit der Klugheit oder Weisheit (prudentia) und der Gerechtigkeit (iustitia), den markantesten fürstlichen Tugenden. Die ausdrückliche Verbindung von heroischer Tugend und Klugheit, die Alandus 1635 in Uppsala eingeführt hatte, findet sich somit auch in Le Monde Reioivi, das zehn Jahre später in Stockholm aufgeführt wurde. Darüber hinaus wird Christina für ihre „männliche Stärke“ („masle vigueur“) gepriesen. Mit dieser Stärke, die ihr von ihrem Vater mitgegeben worden sei, überwinde Christina die Grenzen ihres Geschlechts in dem Augenblick, in dem sie den Thron besteige, erklärt der Autor.19 Ihre Abstammung wird im Ballett mehrfach thematisiert, wobei sowohl deren Bedeutung als auch der Zusammenhang mit den heroischen Tugenden aufgezeigt wird.20 Le Monde Reiovi muss daher als ein Werk betrachtet werden, das den Prozess der Legitimation der jungen Königin und ihrer neu erlangten Position unterstützen sollte.

Christina wurde auch nach ihrer Abdankung im Juni 1654 und nach ihrem öffentlichen Übertritt zum Katholizismus im November 1655 weiterhin für ihre heroische Tugend gepriesen. Darüber hinaus konzentrierte sich ihr literarisches Mäzenatentum in Rom auf eben dieses Konzept. Belege dafür liefert ihre Gelehrtenakademie in Rom, die Accademia Reale.21 Christinas Königliche Akademie wurde mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, ihren Status als Monarchin in Rom auch nach ihrer Abdankung vom schwedischen Thron zu legitimieren. Dieser Anspruch, der bereits im Namen der Akademie klar zum Ausdruck kam, wurde durch wiederholte Hinweise auf die heroische Tugend und ihren königlichen Charakter erhoben. Christina setzte das Thema sogar auf die Tagesordnung der allerersten Versammlung.22 Etliche Reden, die in ihrer Akademie gehalten wurden, legten den Fokus auf Christinas Tugendhaftigkeit, so zum Beispiel die Eröffnungsrede von Kardinal Francesco Albizzi. Albizzi wandte sich in seinem Discorso Accademico an Christina, „die großmütige Königin, die mit erhabenen, Heroischen Tugenden ausgestattet nicht mehr als sterbliche Frau, sondern als himmlische Göttin von der ganzen Welt gepriesen, verehrt und geliebt wird.“23 Die Königin wird hier als das herausragende Exemplum und als Personifikation heroischer Tugenden dargestellt. Es überrascht nicht, dass sich die panegyrische Absicht der Rede mit einer Verteidigung des katholischen Glaubens gegen den Protestantismus verbindet, denn Christinas Abdankung und Bekehrung wird als außergewöhnlichste Heldentat aller Zeiten präsentiert – eine Parallele zu Darstellungen der Bekehrung von Heinrich IV. von Frankreich ein halbes Jahrhundert zuvor.24 Die schwedische Königin wird als ein erhabenes, gottähnliches Wesen beschrieben, deren Verzicht auf die Krone zugunsten des katholischen Glaubens eine wahrhaft heroische Tugend erkennen lasse. Ihre Qualitäten seien, so der Autor, in jeder Hinsicht überragend, „Majestätisch, Heroisch und Göttlich“, und alle darauf ausgerichtet, „wie ein verzauberter Speer […] die stärksten Feinde“, nämlich die Protestanten, zu besiegen.25 Christinas Thronverzicht zugunsten des Katholizismus erscheint als Tat, die das Heldentum der antiken Heroen übertrifft. Obwohl ihre überragende Tugendhaftigkeit von ihrem neu erlangten Glauben abhängt, stellt sie zugleich eine religiöse und eine politische Tat dar. Christinas Engagement für den christlichen Glauben wird als Gegensatz zum „ungläubigen“ Diokletian präsentiert, der ein „müßiges Leben“ führte. Christinas aktive Hinwendung zum Katholizismus und der Vergleich mit Diokletian sind von besonderer Wichtigkeit. Im Discorso Accademico, wie auch in Le Monde Reioivi, stellt die heroische Tugend eine ausgeprägte königliche Qualität dar. Ihre politische Tragweite und Funktion wurde jedoch von Albizzi auf den religiösen Bereich ausgedehnt. Die damit angezeigte enge Verbindung von politischer und religiöser Sphäre, die während der Gegenreformation und ihrer Nachwirkungen die katholische Kirche kennzeichnete, tritt auch in Albizzis Verwendung der heroischen Tugend zutage. Der Historiker Paolo Prodi konnte zeigen, wie die Verschmelzung dieser beiden Sphären sowohl zu einer Politisierung der katholischen Kirche als auch zu einer ⟶Sakralisierung der Macht anderer christlicher Fürsten führte.26

Als besonders relevant für Albizzis Argumentation sticht schließlich Lorenzo Brancati da Laurias Abhandlung über die freiwillige Dimension des Heroischen in seiner Schrift De Virtute Heroica von 1668 hervor. Brancati baut auf Augustinus’ im 10. Buch von De Civitate Dei dargelegter Überzeugung auf, dass nur christliche Märtyrer aufgrund ihrer Nachfolge Christi und ihrer göttlich inspirierten Selbstentsagung zu Recht als Helden definiert werden können. Diese christliche Heldentugend meint vor allem die theologischen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Nächstenliebe, während die vier Kardinaltugenden – Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und Mäßigung – einem anderen heroischen Grad zugeordnet sind. Anhand dieser Unterscheidung entwirft Brancati also sowohl eine weltliche als auch eine christliche Variante der heroischen Tugend. Beide Sphären sind in Albizzis Lobpreisung von Christina, deren königliche Tugenden der katholischen Kirche dienen, präsent und nachweisbar. Ihre Abdankung und Konversion werden daher sowohl als Akte der religiösen Selbstentsagung als auch – durchaus paradox – als triumphaler Ausdruck ihres königlichen Ranges dargestellt.

6. Ludwig XIV. (1638–1715)

Der Rückgriff auf die heroische Tugend zur Repräsentation und Legitimation von Herrschern war alles andere als ein Vorrecht des schwedischen Hauses Vasa. Der einflussreichste Souverän der Frühen Neuzeit, Ludwig XIV. von Frankreich, war in dieser wie in so vielen anderen Hinsichten sicherlich ein Vorbild für zahlreiche Monarchen.

Vor allem in seinem Klassiker The Fabrication of Louis XIV (1992) hat Peter Burke die Selbstinszenierung des französischen Monarchen untersucht.27 Der Sonnenkönig (Le Roi soleil) vereint Burke zufolge eine Vielzahl rhetorischer Strategien, die auch von anderen Herrschern eingesetzt wurden, um ihren königlichen Status zu etablieren und zu sichern. Eben diese Sonnenmetapher – von ihm so wirkungsvoll in Szene gesetzt, dass sie eins mit seinem Namen wurde – ist ein gutes Beispiel für die Repräsentationsstrategien, die von Ludwig eingesetzt und von Burke analysiert wurden. Ob die erfolgreiche Propaganda des Sonnenkönigs auf sein Bestreben zurückzuführen ist, andere Himmelskörper / Herrscher in den Schatten zu stellen, wie Burke vorschlägt, oder ob sie eher als eine Art „Abwehr“ konkurrierender Regenten betrachtet werden sollte, wie der Kunsthistoriker Hendrik Ziegler meint, ist eine offene Frage.28 Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass Königin Christina, wie etliche andere Herrscher des 17. Jahrhunderts, mit Ludwig XIV. um seinen Wahlspruch „Nec pluribus impar“ („Auch mehreren nicht unterlegen“) und das Emblem der Sonne, die die Erde mit ihren weit ausgreifenden Strahlen erleuchtet, konkurrierte. Christinas solarer Gegenangriff erfolgte 1679, als sie eine Medaille prägen ließ, die der Spruch „Nec falso, nec alieno“ („weder falsch noch geliehen“) und eben jenes Sonnensymbol zierte. Die Medaille sollte veranschaulichen, dass Christina im Gegensatz zu Ludwig aus eigenem Glanz heraus erstrahlte, da sie von niemandem, weder Ländereien noch Untertanen, abhängig war.29 An dieser einmaligen Episode werden die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Repräsentationsstrategien der Herrscher des 17. Jahrhunderts deutlich, die in Zieglers Buch als „bataille d’emblèmes“ bezeichnet werden.30 Darüber hinaus zeugt die Kontroverse von jener „Krise der Repräsentation“, die die Verwendung von Symbolen und Allegorien bei der Darstellung Ludwigs XIV. und – aufgrund dessen zentraler Stellung – der frühneuzeitlichen Herrscher im Allgemeinen prägen würde.31 Der Aufschwung des kartesianischen Rationalismus, aber auch die sogenannte querelle des anciens et des modernes – bei der letztere zumindest teilweise den Vorteil davontrugen – sowie eine gewisse Abnutzung der oben beschriebenen komplizierten Bildsprache führten dazu, dass seltener auf antike Mythen Bezug genommen wurde. Jedoch hatte der Rückgang klassisch-antiker Motive – der im Fall von Ludwig sowohl von Burke als auch von Ziegler gegen Ende der 1680er Jahre verortet wurde – offenbar keine Auswirkung auf die heroische Tugend.

Zwei panegyrische Texte, die an die beiden Hauptkonkurrenten in der „bataille d’emblèmes“ gerichtet sind, belegen die anhaltende Bedeutung der heroischen Tugend. Der erste ist einem Mitglied des Hauses Habsburg gewidmet, Erzherzog Leopold Wilhem von Österreich (1614–1662), Bruder von Kaiser Ferdinand III. (1608–1657), und trägt den bezeichnenden Titel Le Prince Devot et Guerrier Ou Les Vertus Heroiques De Leopold Guillaume (1667).32 Der zweite – mit dem Titel L’Apollon françois, ou le Parallèle des vertus héroïques du Tres- Auguste Tres- Puissant & Tres- Invincible Roy de France & de Navarre – ist eine Sammlung von Sprüchen und Mottos auf Emblemen, die Ludwig XIV. gewidmet sind. L’Apollon françois wurde 1681 erstmals veröffentlicht und dann zwischen 1684 und 1691 mindestens zweimal nachgedruckt.

Obwohl Ziegler zu Recht auf das Argument Bauderon de Sénecés hinweist, dass der Vergleich zwischen Ludwig und der Sonne im Grunde unpassend sei – schließlich sei die Sonne ein „Körper ohne Seele“ und nur ein „Schatten Gottes“ –, sollte berücksichtigt werden, dass die gesamte Lobrede von der Sonnenmetapher ausgeht, um zu zeigen, dass die Eigenschaften der Vollkommenheit, der Leuchtkraft und der Wohltätigkeit den französischen König am treffendsten beschreiben.33 Bauderon de Sénecés rhetorische Kritik an der etablierten Sonnenmetapher scheint sich bereits in dieser Schlüsselstelle vor allem darauf zu beziehen, dass die Metapher nicht geeignet sei, den wahrhaft göttlichen Charakter Ludwigs auszudrücken. Daher überrascht es nicht, dass sich einer der vom französischen Dichter diskutierten Wahlsprüche ausdrücklich auf Herkules bezieht: „Allicit ille animos. Il charme les esprits“ (er entzückt den Geist). Der antike Held wird darin wegen seiner Beredsamkeit mit Apollon gleichgesetzt. In einem anderen Spruch wird Ludwig XIV. für seine übermenschliche Großzügigkeit gepriesen.34 In diesem letzten Motto sind neben anderen Lobpreisungen folgende Formulierungen zum göttlichen Charakter Ludwigs zu finden:

„So natürlich und alltäglich ist Ludwigs Großzügigkeit, dass einhundert Hände nicht ausreichen würden, um seine Wohltaten zu verteilen. Er ist ständig auf der Suche nach Untertanen, um seine Großzügigkeit auszuleben, und es fehlt ihm eher an Gelegenheiten als am Willen oder an der Macht. Solche Verschwendung scheint nicht die Tugend eines Menschen zu sein: Wer mit solcher Fülle handelt, gleicht einem Gott.“35

Ludwig XIV. handelt mit einem so hervorragenden Grad an Tugend, dass seine Freigebigkeit als mühelos und übermenschlich erscheint. Die gottähnliche Großzügigkeit des französischen Königs wird mit Worten beschrieben, die an Aristoteles’ frühe Definition der heroischen Tugend und ihres Protagonisten Hektor erinnern.

Noch bemerkenswerter sind die Referenzen auf die heroische Tugend, die Bauderon de Sénecé in seiner Abhandlung über das Emblem „Rerum tutela salusque. Nostre unique salut“ (Unsere einzige Erlösung) vornimmt. Darin bezieht er die thaumaturgische Fähigkeit Apollos direkt auf die göttliche Tugend Ludwigs:

„Ich werde mich auf jene besondere Qualität [Tugend] der Sonne beschränken, die Gesundheit zu erzeugen und zu erhalten vermag. Und um sie richtig zu gebrauchen [interpretieren], werde ich mich damit begnügen, die göttliche Tugend [Fähigkeit] zu bewundern, die Ihrer Majestät vom Allmächtigen durch eine königliche und heilige Salbung verliehen wurde, nämlich mit einer einfachen Berührung eine der grausamsten und hartnäckigsten Krankheiten zu heilen, unter denen die Menschen leiden.“36

Der Autor bezieht sich hier auf die gerühmte Fähigkeit Ludwigs XIV., Skrofulose durch die bloße Berührung seiner Hand zu heilen. Diese legendäre Eigenschaft der französischen Herrscher wird hier noch immer als wirksames Heilmittel gegen die Krankheit dargestellt. Burkes Auffassung, die Sakralität des frühneuzeitlichen absolutistischen Herrschers sei gegen Ende des 17. Jahrhunderts zunehmend entzaubert worden, sollte daher nicht als scharfer Einschnitt, sondern als ein allmählicher Prozess verstanden werden. Auch in dieser Zeit des Übergangs scheint die heroische Tugend mit ihrem übermenschlichen Charakter und ihrem göttähnlichen Aspekt eine wichtige Inspiration für Autoren gewesen zu sein.

7. Entwicklung des Konzepts im späten 17. Jahrhundert

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mehren sich die Anzeichen, dass das Heroische im protestantischen Kontext entschieden mit angeborenen Qualitäten und göttlichen Gaben gleichgesetzt wurde. Schwedische Dissertationen der absolutistischen Periode (1680–1718) definieren die heroischen Qualitäten nun als eine Form von ingenium („Talent“ oder auch „Esprit“) und scheinen es gänzlich zu vermeiden, von heroischer Tugend zu sprechen. Dieses ingenium wird eindeutig als Folge der natürlichen Begabungen und des individuellen Temperaments des jeweiligen Helden gedacht: Eigenschaften, die von einer geradezu physischen Veranlagung bestimmt sind, können nur schwer als Tugenden im eigentlichen Sinne bezeichnet werden. In der Praxis wird der heroische Charakter oft als eine Begabung für schnelles Denken und Handeln beschrieben, wie sie von historischen Persönlichkeiten wie Alexander dem Großen oder Julius Cäsar verkörpert wurde. In Schweden wie auch in Deutschland hatte Johann Heinrich Boeckler – zunächst in Straßburg und später an der Universität Uppsala – erheblichen Anteil an der Verbreitung solcher Vorstellungen.37 Auf sehr ähnliche Ideen stützt sich offenbar auch John Dryden in England, der (zu seiner späteren Verlegenheit) 1659 in seinen Heroic Stanzas über den Tod von Oliver Cromwell schrieb:

„Swift and resistlesse through the Land he past
Like that bold Greek who did the East subdue;
And made to battails such Heroick haste
As if on wings of victory he flew

For from all tempers he could service draw;
The worth of each with its alloy he knew;
And as the Confident of Nature saw
How she Complexions did divide and brew.

Or he their single vertues did survay
By intuition in his own large brest,
Where all the rich Idea’s of them lay,
That were the rule and measure to the rest.

When such Heröique Vertue Heav’n sets out,
The Starrs like Commons sullenly obey;
Because it draines them when it comes about,
And therefore is a taxe they seldome pay.“38

Ab dem späten 17. Jahrhundert geriet der Begriff der heroischen Tugend zunehmend in die Kritik. Dies war mit dem Nachlassen des ideellen Einflusses der antiken Mythologie verbunden, wie Burke, Disselkamp und Asch beschrieben haben.39 Von den Philosophen der Frühaufklärung wurde Heldentum oft als eine schlechte Tarnung für machiavellistische Machtpolitik oder einfach als eine Idee des Absolutismus angesehen, die es zweifellos oft war. Der englische Journalist Richard Steele brachte die gängigen Ansichten auf den Punkt, als er in The Christian Hero (1701) die Vergötterung der heidnischen Helden der Antike als zutiefst unchristlich kritisierte. Ihre Tugenden seien nichts anderes gewesen als Leidenschaften, argumentierte Steele. Ob es sich um den hinterlistigen Machiavellismus Cäsars oder den eitlen und stolzen Stoizismus Catos handle, seien solche Pseudo-Tugenden eine Folge des Sündenfalls der Menschen und könnten nie wirklich gutartig sein. Letztlich hofft Steele jedoch auf eine christliche Form der Tugend, welche an die Stelle der von ihm kritisierten heidnischen, griechisch-römischen Ideale treten sollte. So bezeichnet er insbesondere die christliche Demut als eine heroische Tugend.40

Sicher gab es Bestrebungen, das Konzept zu retten, so etwa von Johan Ihre in seiner in Uppsala erschienenen Dissertation über das damals sehr beliebte Thema De Virtute Heroica (noch 1770). Dieser Text vertritt die Auffassung, wahre Helden seien Männer (sehr selten auch Frauen), die dem öffentlichen Interesse oder dem Gemeinwohl dienten. Sie seien keine Kriegsherren – wie Alexander der Große oder Julius Cäsar –, die nur nach Ruhm und einem unsterblichen Namen strebten, oft zum großen Nachteil ihrer Bürger oder Untertanen.41 Solche philosophischen Entwicklungen korrespondierten mit der aufklärerischen Vorstellung eines Bürgerkönigs, die von Herrschern wie Friedrich dem Großen und seinem Neffen, Gustav III. von Schweden, kultiviert wurde. Im Allgemeinen scheint der Begriff der heroischen Tugend ab der Mitte des 18. Jahrhunderts größtenteils aus dem philosophischen Diskurs verschwunden zu sein, obgleich er weiterhin seine Spuren hinterließ, beispielsweise in Rousseaus Verständnis der Tugenden.42

8. Fazit

Im vorliegenden Artikel haben wir erörtert, wie der Begriff der heroischen Tugend zur Legitimierung und Repräsentation der frühneuzeitlichen Monarchen in Europa angeeignet und adaptiert wurde. Anhand von drei prominenten, aber sehr unterschiedlichen Beispielen – Gustav Adolf, Christina und Ludwig XIV. – haben wir gezeigt, welche wichtige und wiederkehrende Rolle das Heroische bis zum Ende des 17. Jahrhunderts spielte. Die heroische Tugend war ein fester Bestandteil der aristotelischen Moralphilosophie, die an Universitäten in ganz Europa gelehrt wurde. Die Moralphilosophie bildete wiederum eine wichtige Grundlage für das politische Denken, für die Rhetorik und die Panegyrik. Aber auch im protestantischen Kontext wahrte die heroische Tugend immer eine gewisse Nähe zur Theologie, und umgekehrt wurde sie auch in katholischen Ländern eindeutig politisch genutzt. Die Bedeutung der heroischen Tugend nahm im 18. Jahrhundert stark ab, als sich die politischen Ideale veränderten und die scholastisch-aristotelische Moralphilosophie im Niedergang begriffen war. Sie verschwand jedoch nicht plötzlich und vollständig, sondern geriet allmählich aus dem Blickfeld. Dennoch gab es im Denken zumindest einiger Philosophen der Aufklärung Raum für eine Neubestimmung der heroischen Tugend.

9. Einzelnachweise
  • 1 .
    Zur letztgenannten Entwicklung vgl. Niedermeier, Nina: „Heroische Tugend (Katholizismus)“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 13.05.2019. DOI: 10.6094/heroicum/htkd1.0; sowie die in den Anm. 5, 6 und 7 erwähnten Arbeiten.
  • 2 .
    Aristotle: Nicomachean Ethics. Transl. by Henry Rackham. Cambridge, Mass. 1934: Harvard University Press, 1145a; Homer: Illiad. Transl. by A. T. Murray. Cambridge, Mass. 1999: Harvard University Press, 24:258.
  • 3 .
    Tjällén, Biörn: „Aristotle’s Heroic Virtue and Medieval Theories of Monarchy“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 55-66.
  • 4 .
    Tjällén: „Aristotle’s Heroic Virtue and Medieval Theories of Monarchy“, 2015, 55-66, 57.
  • 5 .
    Förmliche Anerkennung fand dieser neue Begriff von Heiligkeit in Urbani VIII Pontificis Optimi Maximi Decreta Servanda in Canonizatione, & Beatificatione Sanctorum. Accedunt instructiones & declarationes quas Em.mi S.R.E. Cardinales Praesuleque Romanae Curiae ad id muneris congregati ex eiusdem Summi Pontificis mandato condiderunt, Romae, Ex Typographia Rev. Cam. Apost. MDCVLII.
  • 6 .
    Caffiero, Marina: „Tra modelli di disciplinamento e autonomia soggettiva“. In: Barone, Giulia / Caffiero, Marina / Scorza Barcellona, Francesco (Hg.): Modelli di santità e modelli di comportamento. Torino 1994: Rosenberg & Sellier, 265-293; Gotor, Miguel: „La fabbrica dei santi: la riforma urbaniana e il modello tridentino“. In: Fiorani, Luigi / Prosperi, Adriano (Hg.): Storia d’Italia. Roma la città del papa. Vita civile e religiosa dal giubileo di Bonifacio VIII al giubileo di papa Wojtyla. Torino 2000: Einaudi, 677-727.
  • 7 .
    Saarinen, Risto: „Die heroische Tugend in der protestantischen Ethik: Von Melanchthon zu den Anfängen der finnischen Universität Turku“. In: Frank, Günter / Treu, Martin (Hg.): Melanchthon und Europa. 1. Teilband: Skandinavien und Mittelosteuropa. Stuttgart 2001: Thorbecke, 135-136.
  • 8 .
    Saarinen: „Die heroische Tugend in der protestantischen Ethik“, 2001, 130-132, 134, 138; Saarinen, Risto: „Virtus Heroica: ‚Held‘ und ‚Genie‘ als Begriffe des christlichen Aristotelismus“. In: Archiv für Begriffsgeschichte 33 (1990), 96-114, 108-111.
  • 9 .
    Asch, Ronald G.: Herbst des Helden. Modelle des Heroischen und heroische Lebensentwürfe in England und Frankreich von den Religionskriegen bis zum Zeitalter der Aufklärung. Würzburg 2016: Ergon, 27, 75, 84, 100.
  • 10 .
    Alandus, Georg: Oratio de Virtute Heroica Invictissimi ac Incomparabilis Herois Dn. Gustavi Adolphi Magni […]. Universität Uppsala 1635.
  • 11 .
    Alandus: Oratio de Virtute Heroica, 1635, [4]-[5].
  • 12 .
    Alandus: Oratio de Virtute Heroica, 1635, [7], [11], [14].
  • 13 .
    Alandus: Oratio de Virtute Heroica, 1635, [15]; Nordström, Johan: „Lejonet från Norden“. In: Nordström, Johan: De yverbornes ö: 1600-talsstudier. Stockholm 1934: Bonniers.
  • 14 .
    Aurnhammer, Achim: „Der intermediale Held: Heroisierungsstrategien in den Epicedien auf König Gustav II. Adolf von Paul Fleming, Johann Rist and Georg Rodolf Weckherlin“. In: Aurnhammer, Achim / Pfister, Manfred (Hg.): Heroen und Heroisierungen in der Renaissance. Wiesbaden 2013: Harrassowitz; Helander, Hans: „Antoine Garissoles’ Adolphis, en episk hyllning till Gustav II Adolf“. In: Johannesson, Hans-Erik (Hg.): Mimesis förvandlingar: Tradition och förnyelse i renässansens och barockens litteratur. Stockholm 2002: Atlantis; Helander, Hans: „Gustavides: Latin Epic Literature in Honour of Gustavus Adolphus“. In: Merisalo, Outi / Sarasti-Wilenius, Raija (Hg.): Erudition and Eloquence. The Use of Latin in the Countries of the Baltic Sea (1500–1800). Helsinki 2003.
  • 15 .
    Ausführlicher zu den Darstellungen der heroischen Tugend im Kontext von Königin Christina vgl. Fogelberg Rota, Stefano: „Queen Christina’s Heroic Virtue and Its Religious Implications“. In: Early Modern Culture Online, 3.1 (2012), 1-13; Fogelberg Rota, Stefano: „Anti-Protestant Heroic Virtue in Early Modern Rome: Queen Christina (1626–1689) and Senator Nils Bielke (1706–1765)“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 95-130.
  • 16 .
    Asch: Herbst des Helden, 2016.
  • 17 .
    Le Monde Reioivi Balet, Dansé pour la Regence de sa Maiesté, à Stockholm le premier de Janvier de l’Année 1645. Eine Schwedische Fassung des Librettos erschien unter dem Titel Balet, Om Heela Wärdenes Frögd förorsakadh aff Hennes Kongl. M.tz Lykelige Regeringz begynnelse Dantzat upå Stockholms Slott den 1 Januarij åhr 1645.
  • 18 .
    „Cette vertu héroïque, & l’honneurs viennent ensemble pour accompagner Christine & rendre son Regne aussi glorieux que le fût celui de Gustave, qui ne resolut iamais rien sans la prudence, n’executa rien sans la Justice, ne fit aucune action qui ne fût avouée par la vertu héroïque […]“. Le Monde Reioivi.
  • 19 .
    Le Monde Reioivi.
  • 20 .
    Zur Privilegierung der Abstammung über das Geschlecht bei der Lobpreisung von Christinas Herrschaft vgl. Tegenborg Falkdalen, Karin: Kungen är en kvinna. Retorik och praktik kring kvinnliga monarker under tidigmodern tid. Umeå 1995: Umeå universitet; Grundberg, Malin: Ceremoniernas makt: maktöverföring och genus i Vasatidens kungliga ceremonier. Lund 2005: Nordic Academic Press.
  • 21 .
    Zu Christinas Akademie, die sich bereits 1656 erstmals versammelte und ab 1674 dauerhaft bestand, vgl. Fogelberg Rota, Stefano: Poesins drottning: Christina av Sverige och de italienska akademierna. Lund 2008: Nordic Academic Press.
  • 22 .
    In der von Christina verfassten Satzung für ihre Akademie heißt es: „Die erste öffentliche Versammlung der Akademie wird dem Lob der außergewöhnlichen und heroischen Tugenden des Papstes gewidmet sein, da sie unter dem glorreichen Schutz Seiner Heiligkeit eröffnet wird.“ („La prima Accademia publica che si farà sia tutta diretta alla lode delle grandi ed heroiche virtù del sommo Pontefice, in augurarla sotto i gloriosi Auspicj della Santità Sua.“). Riksarkivet, Stockholm, Constituzioni dell’Accademia Reale (Montpellier-samlingen, Mss. H 258, vol. XIII) f. 150 v. Die Satzung ist abgedruckt in Fogelberg Rota: Poesins drottning, 2008, 97.
  • 23 .
    „magnanima Reina, che dotata di sublimi, et Heroiche Virtù, non più come Donna mortale, mà come Dea Celeste siete dal Mondo honorata“. Biblioteca Apostolica Vaticana, Discorso Accademico dell’Em.mo Sig.r Cardinal degli Albizzi per l’appertura della Regia Accademia della M.tà di Svezia (Urb. Lat. 1692) f. 46r. Zu Albizzis Rede vgl. Fogelberg Rota: Poesins drottning, 2008, 95-106; Rodén, Marie-Louise: „L’anello mancante: Il discorso di apertura della Regia Accademia del cardinale Francesco Albizzi“. In: Poli, Diego (Hg.): Cristina di Svezia e la cultura delle accademie. Roma 2005: Editrice „il calamo“, 261–269; Åkerman, Susanna: Fenixelden: drottning Kristina som alkemist. Stockholm 2013: Gidlunds förlag, 208-210.
  • 24 .
    Asch: Herbst des Helden, 2016, 37.
  • 25 .
    Discorso Accademico dell’Em.mo Sig.r Cardinal degli Albizzi, f. 51r – 51v.
  • 26 .
    Prodi, Paolo: Il sovrano pontefice. Un corpo e due anime: la monarchia papale nella prima età moderna. Bologna 1982: il Mulino.
  • 27 .
    Burke, Peter: The Fabrication of Louis XIV. New Haven / London 1992: Yale University Press.
  • 28 .
    Ziegler, Hendrik : Louis XIV et ses ennemis : Image, propagande et contestation. Centre allemand d’histoire de l’art / Centre de recherche du château de Versailles. Paris 2013: Presses universitaires de Vincennes.
  • 29 .
    Fogelberg Rota: Poesins drottning, 2008, 113. Für eine Reproduktion der Medaille vgl. Bildt, Carl: Les Medailles Romaines de Christine de Suède. Rome 1908: Loescher, 55.
  • 30 .
    Ziegler: Louis XIV et ses ennemis, 2013, 9.
  • 31 .
    Burke: The Fabrication of Louis XIV, 1992, 126.
  • 32 .
    Le Prince Devot et Guerrier Ou Les Vertus Heroiques De Leopold Guillaume Archiduc d’Autriche. Traduit du Latin du R.P. Nicolas Avancin, & augmenté de quelques memoires en François: Par le Pere Henry Bex, tous deux de la Compagnie de Jesus. A Lille, De l’Imprimerie de Nicolas de Rache, à la Bible d’or. 1667.
  • 33 .
    „Le Soleil n’estant qu’une creature purement materielle, & un corps sans ame; quelque lumineux qu’il soit, ne peut estre consideré que comme l’ombre de Dieu.“ („Da die Sonne nur ein rein materielles Geschöpf und ein Körper ohne Seele ist, kann sie – obwohl sie strahlt – lediglich als ein Schatten Gott gelten.“ Bauderon de Sénecé, Brice: L’Apollon françois, ou le Parallèle des vertus héroïques du Tres- August Tres- Puissant & Tres- Invincible Roy de France & de Navarre. Louis le Grand, XIV. de ce nom. Avec les proprietez & les Qualitez du Soleil. Dedié a Sa Majesté. par Mre. Brice Bauderon, Seigneur de Senecey, Ancien Lieutenant General au Bailliage de Mâconois, & Siége Présidial de Mâcon. A Macon, Chez Robert Piget, Imprimeur & Marchand Libraire. 1684, 82; Ziegler: Louis XIV et ses ennemis, 2013, 28.
  • 34 .
    Bauderon de Sénecé: L’Apollon françois, 1684, 122 u. 132.
  • 35 .
    „Telle est la liberalité de Louis, qui luy est une vertu si naturelle & si ordinaire, qu’il semble que cent mains ne seroient pas suffisantes pour la distribution de ses bienfaits. Il cherche continuellement des sujets pour exercer ses largesses, & les occasions qui luy manquent plûtost que la volonté ny le pouvoir. Une telle prodigalité ne semble pas estre la vertue d’un homme : Quiconque fait de si grandes profusions, il est semblable à Dieu.“ Bauderon de Sénecé: L’Apollon françois, 1684, 132-133.
  • 36 .
    „Je me renfermay à cette vertu particuliere du Soleil, de produire & de maintenir la santé : Et pour en faire une juste application, je me contenteray d’admirer cette vertu divine, que le Tout-puissant a donné à Vostre Majesté, par le privilege d’une origine Royale & d’une onction sacrée, de guerir par le seul attouchement une des plus cruelles & des plus obstinées maladies, dont les hommes soient affligez.“ Bauderon de Sénecé: L’Apollon françois, 1684, 157.
  • 37 .
    Hellerstedt, Andreas: „The Absolute Hero: Heroic Greatness and Royal Absolutism in Sweden 1685–1715“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 153-185; Disselkamp, Martin: Barockheroismus. Konzeptionen ‚politischer‘ Größe in Literatur und Traktatistik des 17. Jahrhunderts. Tübingen 2002: Niemeyer, 69-75.
  • 38 .
    The Works of John Dryden. Band 1: Poems 1649–1680. Berkley and Los Angeles 1956: University of California Press, 11-16; vgl. auch Asch: Herbst des Helden, 2016, 95.
  • 39 .
    Burke: The Fabrication of Louis XIV, 1992; Disselkamp: Barockheroismus, 2002; Asch: Herbst des Helden, 2016.
  • 40 .
    Steele, Richard: The Christian Hero: an Argument Proving that no Principles But Those Of Religion Are Sufficient to make a Great Man. London 1745 [1701], 40.
  • 41 .
    Ihre, Johan / Juringius, Zacharias: De Virtute Heroica, Uppsala, 1770.
  • 42 .
    Nell, Jennie: „The Enlightened Hero: Virtue, Magnanimitas and Glory in Panegyric Poetry on Gustavus III 1771–1792“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics pf Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 186-205; Asch: Herbst des Helden, 2016, 117-122, 125, 128.
10. Ausgewählte Literatur
  • Aristotle: Nicomachean Ethics, transl. Henry Rackham. Cambridge, Mass. 1934: Harvard University Press.
  • Asch, Ronald G.: Herbst des Helden: Modelle des Heroischen und heroische Lebensentwürfe in England und Frankreich von den Religionskriegen bis zum Zeitalter der Aufklärung. Würzburg 2016: Ergon.
  • Bejczy, István P.: „The Concept of Political Virtue in the Thirteenth Century“. In: Bejczy, István P. / Nederman, Cary J. (Hg.): Princely Virtues in the Middle Ages 1200–1500. Turnhout 2007: Brepols, 9-32.
  • Burke, Peter: The Fabrication of Louis XIV. New Haven / London 1992: Yale University Press.
  • Caffiero, Marina: „Tra modelli di disciplinamento e autonomia soggettiva“. In: Barone, Giulia / Caffiero, Marina / Scorza Barcellona, Francesco (Hg.): Modelli di santità e modelli di comportamento. Turin 1994: Rosenberg & Sellier, 265-293.
  • Costa, Iacopo: „Heroic Virtue In The Commentary Tradition On The Nicomachean Ethics In The Second Half Of The Thirteenth Century“. In: Bejczy, István: Virtue Ethics in the Middle Ages. Commentaries on Aristotle’s Nicomachean Ethics, 1200–1500. Leiden / Boston 2007: Brill, 151–172. DOI: 10.1163/ej.9789004163164.i-376.29.
  • De Maio, Romeo: „L’ideale eroico nei processi di canonizzazione della controriforma“. In: De Maio, Romeo: Riforme e miti nella Chiesa del Cinquecento. Neapel 1973: Guida, 257–278.
  • Disselkamp, Martin: Barockheroismus. Konzeptionen ‚politischer‘ Größe in Literatur und Traktatistik des 17. Jahrhunderts. Tübingen 2002: Niemeyer.
  • Fogelberg Rota, Stefano: „Anti-Protestant Heroic Virtue in Early Modern Rome: Queen Christina (1626–1689) and Senator Nils Bielke (1706–1765)“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 95-130.
  • Gotor, Miguel: „La fabbrica dei santi: la riforma urbaniana e il modello tridentino“. In: Fiorani, Luigi / Prosperi, Adriano (Hg.): Storia d’Italia: Roma la città del papa. Vita civile e religiosa dal giubileo di Bonifacio VIII al giubileo di papa Wojtyla. Turin 2000: Einaudi, 677-727.
  • Gustafsson, Lars: Virtus Politica: Politisk etik och nationellt svärmeri i den tidigare stormaktstidens litteratur. Uppsala 1956 (Diss., Universität Uppsala).
  • Helander, Hans: „Gustavides: Latin Epic Literature in Honour of Gustavus Adolphus“. In: Merisalo, Outi / Sarasti-Wilenius, Raija (Hg.) Erudition and Eloquence. The Use of Latin in the Countries of the Baltic Sea (1500–1800). Helsinki 2003.
  • Hellerstedt, Andreas: „The Absolute Hero: Heroic Greatness and Royal Absolutism in Sweden 1685–1715“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 153-185.
  • Hoffmann, Rudolf: Die heroische Tugend. Geschichte und Inhalt eines theologischen Begriffes. München 1933: Josef Kösel & Friedrich Pustet.
  • Homer: Illiad, transl. A. T. Murray. Cambridge, Mass. 1999: Harvard University Press.
  • Nell, Jennie: „The Enlightened Hero: Virtue, Magnanimitas and Glory in Panegyric Poetry on Gustavus III 1771–1792“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics pf Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 186-205.
  • Niedermeier, Nina: „Heroische Tugend (Katholizismus)“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 13.05.2019. DOI: 10.6094/heroicum/htkd1.0.
  • Nordström, Johan: „Lejonet från Norden“. In: Nordström, Johan: De yverbornes ö: 1600-talsstudier. Stockholm 1934: Bonniers.
  • Prodi, Paolo: Il sovrano pontefice. Un corpo e due anime: la monarchia papale nella prima età moderna. Bologna 1982: il Mulino.
  • Saarinen, Risto: „Virtus Heroica: ‚Held‘ und ‚Genie‘ als Begriffe des christlichen Aristotelismus“. In: Archiv für Begriffsgeschichte 33 (1990), 96-114.
  • Saarinen, Risto: „Die heroische Tugend als Grundlage der individualistischen Ethik im 14. Jahrhundert“. In: Aertsen, Jan A. / Speer, Andreas (Hg.): Individuum und Individualität im Mittelalter. New York 1996: de Gruyter, 450-463.
  • Saarinen, Risto: „Die heroische Tugend in der protestantischen Ethik: Von Melanchthon zu den Anfängen der finnischen Universität Turku“. In: Frank, Günter / Treu, Martin (Hg.): Melanchthon und Europa. 1. Teilband: Skandinavien und Mittelosteuropa. Stuttgart 2001: Thorbecke, 135-136.
  • Tjällén, Biörn: „Aristotle’s Heroic Virtue and Medieval Theories of Monarchy“. In: Fogelberg Rota, Stefano / Hellerstedt, Andreas (Hg.): Shaping Heroic Virtue. Studies in the Art and Politics of Supereminence in Europe and Scandinavia. Leiden 2015: Brill, 55-66.
  • Weinstein, Donald / Bell, Rudolf M.: Saints & Society. The Two Worlds of Western Christendom, 1000–1700. Chicago 1982: University of Chicago Press.
11. Abbildungsnachweise

Teaserbild: Sébastien Bourdon: Königin Christina von Schweden zu Pferd, 1653/1654, Ölmalerei auf Leinwand, 340,5 cm x 303 cm, Madrid, Museo del Prado.
Quelle: Museo del Prado
Lizenz: Urheberrechtlich geschützte Reproduktion; nicht-kommerzielle akademische Nutzung gestattet.

Zitierweise

Stefano Fogelberg Rota / Andreas Hellerstedt: „Heroische Tugend (Herrschertugend)“. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 26.02.2020. DOI: 10.6094/heroicum/hthed1.0.20200226

Metadaten

DOI 10.6094/heroicum/hthed1.0.20200226
Schlagworte (DNB/GND) Herrscher, Tugend, Theologische Tugend, Heroismus, Heroisierung, Held, Göttlichkeit, Aristotelismus , Gabe, Christine, Schweden, Königin, Gustav Adolf II., Schweden, König, Ludwig XIV., Frankreich, König
Karlsruher Virtueller Katalog (KVK) Herrscher, Tugend, Theologische Tugend, Heroismus, Heroisierung, Held, Göttlichkeit, Aristotelismus , Gabe, Christine, Schweden, Königin, Gustav Adolf II., Schweden, König, Ludwig XIV., Frankreich, König
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