Suche

Biopics

  • Version 1.0
  • Zuletzt Bearbeitet am 1. Juni 2022

1. Einleitung

Biopics (von biographical pictures) sind Spielfilme über das Leben, oder signifikante Episoden aus dem Leben, historisch dokumentierter Persönlichkeiten: Herrscher:innen, Politiker:innen, Aktivist:nnen, Künstler:innen, Sportler:innen, Stars der Populärkultur und andere mehr. Biopics sind also durch einen faktualen Gehalt definiert und setzen Authentisierungsstrategien ein, um den Realitätseffekt zu verstärken. Sie sind jedoch keine Dokumentarfilme, sondern nutzen die Freiheit des Spielfilms, um etwa fiktionale Elemente einzuführen, reale Personen in einer Figur zusammenzuführen, Chronologien umzustellen oder Ereignisse zeitlich zu verdichten. Biopics machen aus dem Leben der Porträtierten einen filmtauglichen und emotionalisierten ‚Plot‘ und transformieren eine existiert habende oder noch existierende Person in einen dramatischen ‚Charakter‘, der in einer bestimmten Weise inszeniert und interpretiert wird. Biografische Filme werden zunehmend auch für das stärker in das Alltagsleben der Zuschauer integrierte Medium des Fernsehens produziert. Das Biopic ist aber im Kino entstanden, bereits in der Stummfilmzeit, und kam mit dem Tonfilm zu einer ersten Blüte.1Einen Überblick zu Entwicklungen und Spielarten des Biopic vermitteln Aufsatzsammlungen wie Tom Brown und Belén Vidal (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge und Deborah Cartmell und Ashley D. Polasek (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell. Dieser Artikel konzentriert sich deshalb auf Filme, die für die große Leinwand produziert wurden und die sich der Ästhetik und damit einhergehenden starken ⟶Affizierungskraft des Kinos bedienen. Die Affinität, die das Biopic mit seiner Darstellung bemerkenswerter, außergewöhnlicher Menschen zur ⟶Heroisierung hat, kommt daher im biografischen Spielfilm besonders zur Geltung.

2. Popularität und Reputation des Biopic

Im Mainstream-Kino sind Biopics gegenwärtig wieder ausgesprochen erfolgreich. Ellen Cheshire konstatiert seit Mitte der 1990er Jahre eine „incredible popularity of the bio-pic both at the box office and award ceremonies“.2Cheshire, Ellen: Bio-Pics: A Life in Pictures. London/New York 2014: Wallflower Press, 2. Die Internet Movie Database (IMDb) dokumentiert die ständig wachsende Zahl solcher Filme, ihre weltumspannende Produktion von Hollywood bis Bollywood und ihre Attraktivität für nationale und teils globale Publika.3Viele Monografien und Sammelbände sind nationalen Ausprägungen des Biopic gewidmet. Die Auswahlbibliografie dieses Artikels nennt einige Publikationen zu US-amerikanischen, britischen, französischen, indischen und koreanischen Filmen. Generell befasst sich die Forschung erst seit kurzer Zeit intensiver mit Biopics. Dabei dominiert, zumindest in Monografien und Aufsatzsammlungen, noch immer ein Interesse an US-amerikanischen und europäischen Produktionen; Zeitschriftenartikel erschließen jedoch zunehmend auch Biopics aus anderen Filmkulturen.


Die transkulturelle Attraktivität des Biopic ist partiell durch die Faszination erklärbar, die allgemein von berühmten Menschen ausgeht, und die noch verstärkt wird, wenn diese von berühmten Schauspieler:innen verkörpert werden (und zwar oft Oscar-reif: siehe etwa die Academy Awards für Helen Mirren als Elisabeth II. in The Queen, Jamie Foxx als Ray Charles in Ray, oder Eddie Redmayne als Stephen Hawking in The Theory of Everything, um nur wenige Beispiele zu nennen). In Filmwissenschaft und -kritik gilt das Genre oft als auf Konsens angelegte Unterhaltung, die ideologisch konservativ und ästhetisch bestenfalls middlebrow ist: „Biopics are routinely dismissed as bad art, shallow, formulaic, inauthentic, and disrespectful of history.“4Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D.: „Introduction“. In: Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D. (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell, 1-10, 1. Eine pauschale Kritik am Biopic sieht jedoch über die Vielfalt ihrer Erzählformen und filmästhetischen Realisierungsmöglichkeiten hinweg. Dennis Bingham weist nicht nur diverse Evolutionslinien des Genres und seine Dynamik nach, sondern betont, dass Biopics immer häufiger von wichtigen Regisseuren gemacht werden und experimentell oder formal innovativ sind.5Bingham, Dennis: Whose Lives Are They Anyway? The Biopic as Contemporary Film Genre. New Brunswick/London 2010: Rutgers UP, 20. Die Konventionen des Biopic werden dann auch oft auf einer Metaebene bewusst gemacht, ironisiert oder parodiert.6Siehe etwa Lupo, Jonathan / Anderson, Carolyn: „Off-Hollywood Lives: Irony and Its Discontents in the Contemporary Biopic.“ In: Journal of Popular Film and Television 36.2 (2008), 102-112. Zu den bekannteren konventionsbrechenden Beispielen zählen z. B. Derek Jarmans Caravaggio (1986), Sofia Coppolas Marie Antoinette (2006) oder Todd Haynes’ I’m Not There (2007), in dem Bob Dylan von unterschiedlichen Schauspieler:innen verkörpert und das biografische Subjekt so in unterschiedliche Facetten zersplittert wird.

3. Personalisierung und Engführung des Historischen und Sozialen

Im ‚klassischen‘ Biopic ist das biographische Subjekt der Anker des Geschehens und trägt mit seinen Erfahrungen und seiner individuellen ⟶Agency die Filmerzählung. Mit dieser starken Personalisierung wird eine Engführung des Historischen und Sozialen vorgenommen: „personality and point of view become the conduit of history“.7Vidal, Belén: „Introduction: The Biopic and Its Critical Contexts“. In: Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge, 1-32, 3. Für die Zuschauer schafft dies einen attraktiven, ‚miterlebbaren‘ Zugang zu größeren historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, und gerade dies macht Biopics auch zu einem lohnenden Gegenstand für kulturwissenschaftliche Analysen. Mit einer doppelten Temporalität (die sie mit biografischen Darstellungen jeder Art teilen) zeigen Biopics nicht nur, welche Bedeutung die Porträtierten in ihrer eigenen Zeit und Kultur hatten, sondern sie vermitteln vor allem, warum sie in der Entstehungs- und ursprünglichen Rezeptionsgegenwart des Films noch immer oder wieder bedeutsam sind. Biopics sind damit Indikatoren für aktuelle Geschichtsbilder, Identitätskonstrukte, Diskurse und kollektive Gestimmtheiten (structures of feeling). Ihre Zentralfiguren verkörpern „wider ideals, values or anxieties within society“8Robinson, Matthew: Mapping the British Biopic: Evolutions, Conventions, Reception and Masculinities. PhD thesis Bristol 2016: University of the West of England, 3., und sie erlauben Rückschlüsse darauf, wer zur Zeit ihrer Produktion Wertschätzung genießt und als erinnerungswürdig betrachtet wird: „the biopic elevates certain individuals but marginalises others.“9Robinson: Mapping the British Biopic, 2016, 3. Insofern kommt das Genre des Biopics einem Zugang zum Heroischen entgegen, der, wie der SFB 948, ⟶Helden und Heldinnen als Sozialfiguren liest, über die sich gesellschaftliche und kulturelle Kontexte aufschließen lassen. Ganz in diesem Sinne schreibt auch Bingham: „The questions that many recent biographies ask in the life stories they tell and the ways they tell them are the same ones we can ask of the films themselves. What do we learn about our culture by the heroes who rise, the leaders who emerge“?10Bingham: Whose Lives Are They Anyway?, 2010, 28.

4. Heroisierung im Biopic

Dass Biopics oft – wenn auch nicht grundsätzlich – heroisieren, hat George Custen in seiner Pionierstudie festgehalten.11Custen, George F.: Bio/Pics: How Hollywood Constructed Public History. New Jersey 1992: Rutgers University Press. Er identifiziert eine Linie von Filmen, die, ganz in der Tradition des Carlyleschen „hero worship“12Siehe Carlyle, Thomas: On Heroes and Hero Worship and the Heroic in History (1841); die erste Vorlesung stellt zu Beginn fest: „the history of what man has accomplished in this world, is at bottom the History of the Great Men who have worked here“. Online unter: https://www.gutenberg.org/files/1091/1091-h/1091-h.htm (Zugriff am 21.02.2022)., Geschichte durch die Taten einzelner ‚großer Männer‘ erzählen (siehe auch ⟶Heldennarrative), wobei das Maskulinum in vielen Fällen auch bei Biopics wörtlich zu nehmen ist; zwar hat es immer Filme über historisch bedeutende Frauen gegeben (Monarchinnen, aber auch Florence Nightingale oder Marie Curie), ‚weibliche‘ Biopics sind jedoch auch heute noch in der Minderzahl.13Robinson: Mapping the British Biopic, 2016, 12 ermittelt durch Auszählung britischer Biopics folgendes Verhältnis: ca. 73% von Biopics über männliche im Vergleich zu 27% Biopics über weibliche Figuren, von denen die Mehrzahl Königinnen waren. ‚Great Man‘-Filme sind nicht nur über Herrscher, Politiker und Militärs produziert worden, sondern auch über ⟶Entdecker und Pioniere, herausragende Persönlichkeiten der Künste und Populärkultur, der Wissenschaft und Heilkunde, oder des Sports und des ⟶Unternehmertums.


Filme über ‚große‘ Menschen stellen deren außergewöhnliche Qualitäten aus und replizieren dabei oft ein bekanntes Image; Traditionen der Heroisierung werden so perpetuiert oder neu belebt. Die Ästhetik dieser Art von Biopic ist darauf angelegt, für die porträtierten Figuren nicht nur Sympathie und Empathie zu erzeugen, sondern auch Bewunderung zu generieren. Den Zuschauern bieten solche Filme einen hohen Grad an inhaltlicher, formaler und ideologischer Geschlossenheit: indem sie zeigen, dass es Menschen gibt, die entschlossen und mutig handeln, die ihre Ziele und Ideale erfolgreich verwirklichen und/oder vorbildhaft sind, haben sie eine potenziell orientierende und versichernde Wirkung, die gerade in Zeiten von Krisen und Unsicherheiten zur Attraktivität von Biopics beiträgt.

Gerade in der ‚Great Man‘-Linie sind Biopics häufig auf nationale Identitäten ausgerichtet und dabei klar ideologisch verortet oder vereinnahmt. Im Nationalsozialismus wurden z. B. biografische Filme über deutsche Genies in Auftrag gegeben und als staatspolitisch wertvoll kategorisiert (siehe u. a. Robert Koch, der Bekämpfer des Todes, 1939 oder Friedrich Schiller, Triumph eines Genies, 1940). Die Deutsche Demokratische Republik feierte mit Ernst Thälmann: Führer seiner Klasse (1955) eines ihrer Leitbilder. Bevor das British Empire zerfiel, wurde seine Ideologie in Filmen wie Clive of India (1935) oder Rhodes of Africa (1936) propagiert. Das indische Kino hat mit Filmen wie The Legend of Bhagat Singh (2002) und The Rising: Ballad of Mangal Pandey (2005) Kämpfern gegen den britischen Imperialismus ein Denkmal gesetzt (siehe auch ⟶Dekolonisation). Die Liste lässt sich mit Beispielen aus vielen Filmkulturen fortführen.

Der Nexus von Biopic und Heroisierung ist allerdings komplexer, als die ‚Great Man‘-Linie nahelegt. Biopics können heroische Reputationen nicht nur schaffen oder affirmieren, sondern auch demontieren oder zumindest revidieren, wie etwa Andrei Konchalovsky in seinem Michelangelo-Film Sin (2019), der einen widersprüchlichen und zerrissenen Menschen hinter der Fassade des genialen Künstlers darstellt. Zwar behandeln Biopics immer Persönlichkeiten, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen bzw. gezogen haben, aber nicht notwendig in einer Weise, die sich für eine heroisierende Darstellung eignet. Manches Biopic legt seinen Akzent auf skandalöse und/oder tragische Seiten der porträtierten Personen. Andere Biopics sind Personen gewidmet, deren Heroisierung sich aus einer liberal-demokratischen Gesinnung und aus ethischen Gründen verbietet, wie im Fall verbrecherischer Diktatoren; komplexe Erzählsituationen, die die problematischen Figuren dezentralisieren und kritisch perspektivieren, sind Mittel, mit denen biografische Filme in solchen Fällen Distanz erzeugen können (siehe etwa Der Untergang, 2004, über Hitler oder The Last King of Scotland, 2006, über Idi Amin). Kontrovers sind Heroisierungen auch im Fall von Gangster-Biopics, die nicht nur im US-amerikanischen, sondern auch im indischen Kino beliebt sind.

Ein gewisses Gegengewicht zur Heroisierung schafft auch in den Filmen der Great (Wo)Man-Linie die Tatsache, dass Biopics ihre Zentralfiguren nicht nur in ihrem geschichtsträchtigen öffentlichen Handeln zeigen, sondern auch als private Personen, wobei eine profane Menschlichkeit oft mit Größe und ⟶Glanz der öffentlichen Rolle kollidiert. Überhaupt steht an der Seite des Great (Wo)Man-Biopic eine andere Linie von psychologisierenden Biopics, die Brüche, Schwächen und Traumata exponieren. So ist etwa Lawrence of Arabia (1962) kein heldenverehrender Film über einen Akteur des britischen Imperialismus, sondern eine kritische Investigation des Mythos Lawrence, der seine Titelfigur vielschichtig und verwundbar darstellt.

Eine Verschiebung des Augenmerks zu verletzlicher und verletzter Männlichkeit ist eine signifikante Entwicklung des Biopic, die Matthew Robinson am Beispiel britischer Filme aufzeigt.14Robinson: Mapping the British Biopic, 2016, Kapitel 6 und 7 zu „wounded men“. Bei ‚weiblichen‘ Biopics gibt es Entwicklungen nicht nur in Hinblick auf die zunehmende Quantität dieser Filme, sondern auch in Hinblick auf die Bandbreite, mit der Biografien von Frauen filmisch erzählt werden. Dennis Binghams Studie vertritt (im Anschluss an Custen) die These, dass Biopics über Männer und Frauen „essentially different genres“ seien:


„Films about men have gone from celebratory to warts-and-all to investigatory to postmodern and parodic. Biopics of women, on the other hand, are weighed down by myths of suffering, victimization, and failure perpetuated by a culture whose films reveal an acute fear of women in the public realm. Female biopics can be made empowering only by a conscious and deliberate application of a feminist point of view.“15Bingham: Whose Lives Are They Anyway?, 2010, 10.

Neuere Studien zeigen jedoch, dass Biopics über Frauen sich keineswegs in der Darstellung von Viktimisierung und weiblicher Unterdrückung im Patriarchat erschöpfen. Vielmehr erfolgt eine Darstellung weiblicher Agency aus feministischen ebenso wie postfeministischen Perspektiven.16Siehe etwa Polaschek, Bronwyn: The Postfeminist Biopic: Narrating the Lives of Plath, Kahlo, Woolf and Austen. Basingstoke 2013: Palgrave Macmillan; Vidal, Belén: „New Women’s Biopics: Performance and the Queering of Herstor/ies“. In: European Journal of Life Writing 10 (2021), 17-40. DOI: 10.21827/ejlw.10.37911 Nicht nur im Bereich Gender ist das Genre des Biopic – und mit ihm Möglichkeiten der Heroisierung – diverser geworden. Das US-amerikanische und das europäische Kino zeigen auch in Filmbiografien immer häufiger queere Männlich- und Weiblichkeiten und eine größere Sensibilität für ethnische Vielfalt. Aber auch das Bewusstsein für sexuelle und ethnische Diskriminierung ist gestiegen, und in diesem Kontext sind heroisierende Filme über Aktivisten der gay liberation (wie Milk, 2008, über den amerikanischen Politiker Harvey Milk) und Kämpfer gegen Rassismus und Apartheid entstanden, wie Selma (2014, über Martin Luther King Jr.) oder Mandela: Long Walk to Freedom (2013).17Siehe etwa Hobbs, Lucinda: „The Matter of Black Lives: Representations of Prominent Afro-Americans in Biopics“. In: Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D. (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell, 415-433. Nicht zuletzt sind mit den heutigen Möglichkeiten der Rezeption über digitale Plattformen auch Biopics aus den Filmkulturen des Globalen Ostens und Südens für Analysen ihrer Heroisierungen weltweit verfügbar. Nicht alle Biopics heroisieren, aber wo sie es tun, eröffnen sie für die Forschung eine große Bandbreite von Perspektiven auf das Heroische und die Kontexte und Diskurse, die sich hierdurch erschließen lassen. 

5. Einzelnachweise

6. Ausgewählte Literatur

  • Bingham, Dennis: Whose Lives Are They Anyway? The Biopic as Contemporary Film Genre. New Brunswick/London 2010: Rutgers UP.
  • Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge.
  • Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D. (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell.
  • Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D.: „Introduction“. In Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D. (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell, 1-10.
  • Cheshire, Ellen: Bio-Pics: A Life in Pictures. London/New York 2014: Wallflower Press.
  • Custen, George F.: Bio/Pics: How Hollywood Constructed Public History. New Jersey 1992: Rutgers University Press.
  • Dwyer, Rachel: „The Biopic in Hindi Cinema.“ In: Rosenstone, Robert / Parvulescu, Constantine (Hg.): A Companion to the Historical Film. Oxford 2013: Wiley-Blackwell, 219-232.
  • Dwyer, Rachel: „The Biopic of the New Middle Classes in Contemporary Hindi Cinema.“ In: Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge, 68-83.
  • Epstein, William H. (Hg.): Biopics and American National Identity: Invented Lives, Imagined Communities. In: Themenheft von a/b: Auto/Biography Studies 26.1 (2011), 1-33.
  • Epstein,William H. / Palmer, R. Barton (Hg.): Invented Lives, Imagined Communities: The Biopic and American National Identity. New York 2016: SUNY Press.
  • Fontanel, Remi (Hg.): Biopic: de la réalité à la fiction. Condé-sur-Noreau 2011: Édition Corlet.
  • Grisko, Michael / Helmes, Günter. Biographische Filme der DEFA: Zwischen Rekonstruktion, Dramaturgie und Weltanschauung. Leipzig 2020: Universitätsverlag Leipzig.
  • Hobbs, Lucinda: „The Matter of Black Lives: Representations of Prominent Afro-Americans in Biopics“. In: Cartmell, Deborah / Polasek, Ashley D. (Hg.): A Companion to the Biopic. Hoboken 2020: Wiley-Blackwell, 415-433.
  • Hwang, Yun Mi: „Recycling Historical Lives: South Korean Period Biopics and the Culture Content Industry”. In: Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge, 84-100.
  • Letort, Dephine / Tuhkunen, Taïna (Hg.): ‚Based upon a life‘: The Biopic Genre in Question. In: Revue LISA/LISA e-journal 14.2 (2016).
  • Lupo, Jonathan / Anderson, Carolyn: „Off-Hollywood Lives: Irony and Its Discontents in the Contemporary Biopic.“ In: Journal of Popular Film and Television 36.2 (2008), 102-112.
  • Minier, Márta / Pennacchia, Maddalena (Hg.): Adaptation, Intermediality and the British Celebrity Biopic. Surrey 2014: Ashgate.
  • Mittermayer, Manfred et al. (Hg.): Ikonen Helden Außenseiter: Film und Biographie. Wien 2009: Zsolnay-Verlag.
  • Moine, Raphaelle: „The Contemporary French Biopic in National and International Contexts“. In: Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge, 52-67.
  • Pennacchia, Maddalena / Cartmell, Deborah (Hg.): Biopics of British Celebrities (2010s): Recreating Lives for the Screen(s). In: Textus: English Studies in Italy 23.2 (2020).
  • Pettey, Homer B. / Palmer, R. Barton (Hg.): Rule Britannia! The Biopic and British National Identity. New York 2018: SUNY Press.
  • Polaschek, Bronwyn: The Postfeminist Biopic: Narrating the Lives of Plath, Kahlo, Woolf and Austen. Basingstoke 2013: Palgrave Macmillan.
  • Robinson, Matthew: Mapping the British Biopic: Evolutions, Conventions, Reception and Masculinities. PhD thesis Bristol 2016: University of the West of England. Online unter: https://uwe-repository.worktribe.com/output/922776 (Zugriff am 21.02.2022).
  • Taylor, Henry McKean: Rolle des Lebens: Die Filmbiographie als narratives System. Marburg 2002: Schüren-Verlag.
  • Vidal, Belén: „Introduction: The Biopic and its Critical Contexts“. In: Brown, Tom / Vidal, Belén (Hg.): The Biopic in Contemporary Film Culture. New York/London 2014: Routledge, 1-32.
  • Vidal, Belén: „New Women’s Biopics: Performance and the Queering of Herstor/ies“. In: European Journal of Life Writing 10 (2021). DOI: 10.21827/ejlw.10.37911

Zitierweise

Barbara Korte: Biopics. In: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher, Anna Schreurs-Morét und Ralf von den Hoff, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 01.06.2022. DOI: 10.6094/heroicum/bpd1.0.20220601