Compendium heroicum

Das Online-Lexikon des Sonderforschungsbereichs 948
„Helden – Heroisierungen – Heroismen“

Über uns

Das Compendium heroicum wird seit 2017 vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ an der Universität Freiburg erstellt. Beteiligt sind Forscher zahlreicher geisteswissenschaftlicher Disziplinen, die kollaborativ Artikel verfassen und hier als digitale Open-Access-Publikation verfügbar machen.

Was ist das Compendium heroicum?

Als interdisziplinäres Referenzwerk bildet das Compendium heroicum den aktuellen Forschungsstand ab, wie Helden und Heldinnen in verschiedenen Kulturen entstehen. Es bietet Erläuterungen zu zahlreichen Einzelphänomenen des Heroischen, seiner Figuren, Funktionen, Medialität und Praxis. Dazu wählt es einen weiten historischen Ansatz, der von der Antike bis in die Gegenwart reicht, und eine überkulturelle Perspektive, die sich für heroische Figuren innerhalb und außerhalb europäischer Kontexte interessiert.

Handlungsmacht

Der Held ist ein Einzelgänger. Er vollbringt seine Heldentat allein. Er entscheidet, er handelt, und er riskiert sein Leben. Hegel schreibt, dass Helden im ‚Heroenzeitalter‘ ihre Taten noch vollumfänglich verantworteten. Deswegen kann es für Hegel in der modernen, bürgerlichen Gesellschaft, die sich durch Arbeitsteilung auszeichnet, keine Helden mehr geben. Denn an den Handlungsabläufen sind nun…

Rubriken

Heldentypen
Heroische Figuren und Modelle heldenhaften Handelns
Kulturen & Praktiken
Gemeinschaften und ihre Helden im historischen Kontext
Objekte & Attribute
Die Dinglichkeit und Symbolik des Heroischen
Medialität
Zur Repräsentation, Ästhetik und Narrativik des Heroischen